Blog Archiv


Letzte Blogkommentare


tommy20001 sagte am 08.08.2017 19:03 in
News: Strategy for electromobility
sagte am 09.03.2017 14:51 in
News | Bosch at the Mobile World Congress 2017: the safer vehicle of the fu
Tom sagte am 30.08.2016 17:59 in
Special: Lust auf Technik - Löcher bohren

News | Starke Partner für die flexible Verpackung

Bosch engagiert sich in der CEFLEX Initiative

Bosch ist der CEFLEX Initiative beigetreten. CEFLEX steht für „A Circular Economy For Flexible Packaging“ und verfolgt ein Ziel: Flexible Verpackungen sollen künftig einen möglichst großen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft leisten. Neben Bosch engagieren sich 34 europäische Unternehmen für das Projekt, das erst vor wenigen Monaten startete. Dabei decken die Partner die gesamte Wertschöpfungskette flexibler Verpackungen ab: vom Rohstofflieferanten über den Hersteller bis hin zum Recycler.

 

 

Bis 2020 will die Initiative spürbare Fortschritte herbeigeführt haben. So geht Koordinator Graham Houlder davon aus, „dass die Zahl der gesammelten und recycelten flexiblen Verpackungen“ ebenso weiter ansteigen wird wie „die Zahl der europäischen Länder, die sich am Sammeln und Recycling beteiligen“. Außerdem, so Houlder weiter, „soll auf den erheblichen Wert aufmerksam gemacht werden, den dieses Verpackungsformat aufgrund der messbaren Ressourceneffizienz, Abfallvermeidung und Recyclingvorteile für die Kreislaufwirtschaft hat“. Bis 2025 dann möchte CEFLEX eine europaweite Sammel-, Sortier- und Wiederverarbeitungsinfrastruktur für entsorgte flexible Verpackungen entwickeln.

 

 

Erste gesiegelte Papierverpackung kommt aus dem Hause Bosch

Bosch Packaging Technology erweitert CEFLEX um den ersten Verpackungstechnologie-Hersteller, der im Arbeitsfeld Facilitating Technologies aktiv ist. Mit Partnern entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu kooperieren, deckt sich mit dem Anspruch des Unternehmens: „Bosch verfolgt beim Thema Nachhaltigkeit einen ganzheitlichen Ansatz. Wir wollen unsere Kunden von der Konzeptentwicklung über das Testen neuer Konzepte bis hin zur Umsetzung in der Produktion unterstützen“, so Dr. Stefan König, Vorsitzender der Geschäftsführung der Verpackungstechniksparte. Um Verpackungen noch umwelt- und ressourcenschonender zu gestalten, beteiligt sich das Unternehmen darüber hinaus aktiv an vielen weiteren Konsortien und Initiativen. Eine davon ist „Save Food“, ein Programm, das nach Lösungen sucht, weltweite Nahrungsmittelverluste einzudämmen, damit künftig weniger Nahrung auf dem Weg zum Verbraucher verloren geht. Außerdem arbeitet Bosch Packaging Technology bereits heute an nachhaltigen Innovationen. So präsentierte das Unternehmen bereits im vergangenen Jahr die weltweit erste gesiegelte Papierverpackung. Sie besteht aus Axello®ZAP Monomaterial-Papier von BillerudKorsnäs und ist daher eine umweltschonende Alternative zu Kunststoff.

 

 

Erfahren Sie hier mehr über die wegweisende Papierverpackung von Bosch ­– und besuchen Sie den Webauftritt der CEFLEX Initiative.

News | Energiemanagement XXL

Bosch nimmt größte Solaranlage der indischen Automobilindustrie in Betrieb

36.000 Solarpaneele – so viele Module hat der Bosch-Standort in Nashik, Indien, auf seinem Gelände installiert. Das Werk in der indischen Metropole ist spezialisiert auf die Herstellung von Komponenten für Kraftstoffeinspritzsysteme. Um den dabei anfallenden Energieaufwand und CO2-Ausstoß zu senken, setzt der Standort auf die landesweit größte Photovoltaikanlage in der Automobilindustrie. In drei Projektphasen hat das Team vor Ort dafür seit 2015 tausende Solarpaneele auf Gebäudedächern, Parkplätzen und freistehenden Flächen platzieren lassen.

 

 

Eine wichtige Voraussetzung für den optimalen Betrieb der Solaranlage ist eine gründliche Reinigung der Module. Dafür haben die Bosch-Experten eine innovative und kostengünstige Lösung entwickelt: Ein Sprinklersystem mit speziellen Düsen besprüht die Paneele in einem 360-Grad-Winkel unter gleichmäßigen Druck mit Wasser. Das Ergebnis des smarten Energie- und Wassermanagements: Einsparungen in Höhe des Energieverbrauchs von rund 16.700 Haushalten und eine Senkung des Wassereinsatzes um 1,4 Milliarden Liter. Mit einer Spitzenleistung von 10 MWp erzeugt die Solaranlage heute bereits mehr als 40 Prozent der vom Werk benötigten Energiemenge. Ziel ist es, im Jahr 2018 den gesamten Energiebedarf am Standort Nashik durch Solarstrom zu decken.

Die neue Anlage ist Teil eines ganzheitlichen Ansatzes für nachhaltiges Energiemanagement, der auf drei Säulen fußt. Zum einen erhöht Bosch Nashik systematisch die Energieeffizienz entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Zum anderen werden die Energiekosten für die Versorgung der Werke durch präzise Verbrauchsanalysen und -vorhersagen  kontinuierlich gesenkt. Drittens fördert der Standort Projekte, die den Ausbau erneuerbarer Energien vorantreiben. Auf diese Weise verringerte Bosch Nashik seinen CO2-Ausstoß in den vergangenen vier Jahren um 31.000 Tonnen – und sparte 35 Millionen Kilowattstunden Energie ein.

Das Projekt in Indien steht im Einklang mit der Nachhaltigkeitsvision von Bosch, die auf die eigene Wertschöpfung bezogenen CO₂-Emissionen bis 2020 um 35 Prozent im Vergleich zum Jahr 2007 zu reduzieren. Mehr Informationen zum aktuellen Engagement für Umweltschutz in den Werken lesen Sie im Nachhaltigkeitsbericht.

NEWS | Bosch denkt bunt

Das LGBT-Netzwerk von Bosch zeigt extern und intern Flagge

Mehr Akzeptanz und Wertschätzung für Schwule, Lesben, Bisexuelle und Transgender (LGBT) – das ist seit elf Jahren das Ziel des Mitarbeiter-Netzwerkes RBg von Bosch. Mit zwei Aktionen unterstrich das Unternehmen jetzt erneut die Bedeutung dieses Bestrebens. Rund 60 Bosch-Mitarbeiter haben am Wochenende mit einem Lkw und einer Laufgruppe am Stuttgarter Christopher Street Day (CSD) teilgenommen und in der Öffentlichkeit für mehr Toleranz im Umgang mit sexueller Orientierung geworben. RBg war bereits zum vierten Mal dabei, Bosch zudem zum zweiten Mal Sponsor der Veranstaltung.

 

Warben in Stuttgart für mehr Vielfalt: rund 60 Bosch-Mitarbeiter, die sich im Unternehmen für Schwule, Lesben, Bisexuelle und Transgender (LGBT) einsetzen.

 

Wenige Tage zuvor fiel außerdem der Startschuss für das neue LGBT-Allies Netzwerk innerhalb des RBg-Verbundes: 15 Bosch-Mitarbeiter unterschiedlicher Funktionen und aus verschiedenen Geschäftsbereichen werden zukünftig Botschafter für LGBT-Themen. Das heißt: Sie wollen helfen, Berührungsängste mit Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Transgender abzubauen und für einen offenen Umgang mit ihnen eintreten.

 


Botschafter für Toleranz: Ende Juli startete das neue LGBT-Allies Netzwerk bei Bosch mit 15 Mitarbeitern. Personalgeschäftsführer Christoph Kübel (9. v.l.) gab den Startschuss.

 

Klima der Toleranz und Wertschätzung

„Mit dem Engagement beim CSD in Stuttgart und den neuen Bosch-Botschaftern für LGBT setzen wir extern und intern starke Signale für Vielfalt“, sagt Christoph Kübel, Geschäftsführer und Arbeitsdirektor bei Bosch. „Ein Klima der Toleranz und Wertschätzung ist eine wichtige Voraussetzung für unseren Erfolg. Um die Fähigkeiten und das Talent aller Mitarbeiter bestmöglich zu nutzen, brauchen wir ein Arbeitsumfeld, in dem jeder authentisch sein kann, unabhängig von der sexuellen Orientierung und geschlechtlichen Identität. Deshalb unterstützen wir die Aktivitäten des RBg Mitarbeiternetzwerks aktiv.“

Das RBg Netzwerk von Bosch wurde 2006 ins Leben gerufen und umfasst heute 290 Mitglieder. Davon sind rund 50 im Ausland aktiv, unter anderem in Ungarn, den USA, Indien, Indonesien, Malaysia, Philippinen, Japan und China.

Mehr Informationen zum Verbund finden Sie hier.

News | Wenn aus Lieferanten… Preisträger werden

Bosch Global Supplier Award an beste Zulieferer verliehen

Die Auszeichnung ist Ausdruck fruchtbarer Partnerschaften in der Vergangenheit und Versprechen an die Zukunft zugleich: Am 12. und 13. Juli verlieh die Bosch-Gruppe 44 Lieferanten aus elf Ländern den Bosch Global Supplier Award. Er würdigt überdurchschnittliche Leistungen von Zulieferern bei der Herstellung und Lieferung von Produkten oder Dienstleistungen ­– und das bereits zum 15. Mal. Der Festakt im baden-württembergischen Fellbach stand unter dem Motto „Partners in Success“.

Die Zulieferunternehmen schließlich sind für Bosch schon lange keine reinen Teilelieferanten mehr. Sie sind zugleich Entwicklungs- und Innovationspartner, die zur Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens beitragen. In diesem Sinne betonte Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Geschäftsführung von Bosch, welch hohen Stellenwert die Beziehung zwischen Bosch und seinen Zulieferern auch künftig in der Gruppe haben wird: „In der vernetzten Welt werden Partnerschaften immer wichtiger. Aus hierarchischen Wertschöpfungsketten werden Wertschöpfungsnetzwerke. Mit unseren offenen Plattformtechnologien können wir die Chancen der Digitalisierung in unseren Partnernetzwerken optimal nutzen, beispielsweise für den Datenaustausch bei Industrie 4.0.“

 

 

Beziehung zu Lieferanten als Erfolgsfaktor

Als Innovationsführer gestaltet Bosch den Wandel im Internet der Dinge. Dafür investiert das Unternehmen weiter massiv in neue Technologien und Märkte und treibt innovative Einkaufs- und Logistikstrategien voran (s. Beitrag vom 21. Juli 2017). Aktuell beläuft sich das Einkaufs- und Logistikvolumen der Bosch-Gruppe auf rund 60 Prozent des gesamten Umsatzes. Eine entsprechend große Erfolgsvariable ist das Verhältnis zu den Lieferanten. „Unser Ziel ist es, Supply Chain Excellence zu erreichen“, sagte Prof. Dr. Stefan Asenkerschbaumer, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung. „Das funktioniert nur, wenn alle Partner intelligent vernetzt sind und mit Hilfe automatisierter Prozesse eng zusammenarbeiten.“

Ein Baustein dieses Qualitätsanspruchs sind die starken und langfristigen Beziehungen, die Bosch zu seinen Lieferanten pflegt. Mit vielen seiner Partner verbindet die Gruppe eine jahrzehntelange Zusammenarbeit; drei der ausgezeichneten Unternehmen zählen bereits zum achten Mal zu den Gewinnern. Im Rahmen dieser Partnerschaften legt Bosch großen Wert auf deckungsgleiche Vorstellungen von Corporate Social Responsibility. So setzt sich das Unternehmen dafür ein, Nachhaltigkeitsstandards entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu etablieren. Um die Qualität dieses Prozesses zu gewährleisten, überprüft Bosch die Umwelt- und Arbeitsschutzleistung seiner Lieferanten. Seit 2010 hat die Gruppe weltweit 614 Umwelt- und Sozialaudits durchgeführt – bis Ende 2020 sollen es 1000 sein.

Die Liste mit allen Preisträgern finden Sie hier.

News | (Platt-)form follows function

Für eine effiziente Logistik: Forschungsprojekt unter Bosch-Leitung entwickelt digitale Helfer für komplexe Lieferketten

Drei Jahre investierten Bosch und sechs Mitstreiter in das Forschungsprojekt ProveIT ­– jetzt durfte das Konsortium dessen erfolgreichen Abschluss verkünden. Die Initiative präsentierte digitale Werkzeuge, die vernetzte Logistikketten beherrschbar machen und optimieren sollen. Flexible und zuverlässige Logistiknetzwerke sind wesentlicher Bestandteil einer vernetzten Industrie, auch „Industrie 4.0“ genannt. Vor allem aber können Unternehmen über den Rückgriff auf ProveIT ihre Transportleistung erhöhen, die Kosten drosseln und den CO2-Ausstoß senken.

 

 

ProveIT steht für „Production plan based recovery of vehicle routing plans within integrated transport networks” und ist in erster Linie eine IT-Plattform. Sie bündelt sämtliche Daten, die zur Überwachung einer Lieferkette nötig sind, und stellt diese dem Material- und Transportplaner im Unternehmen zur Verfügung. Außerdem liefert ProveIT dem Disponenten eine Empfehlung für den idealen Transportweg unter Berücksichtigung der optimalen Auslastung aller Transportkanäle. Im Falle einer Störung im Ablauf greift das integrierte Abweichungsmanagement: Die Plattform kalkuliert dann, welche Lösung die effizienteste ist. Steht beispielsweise ein Lkw im Stau, berechnet sie, ob es sinnvoll ist, die Tour trotz Verspätung zu Ende zu fahren. Oder ob ein zweiter Lkw losfährt, der gezielt den Lieferanten ansteuert, dessen Waren die Produktion am dringendsten braucht.

 

 

„Der Disponent kann sich darauf verlassen, dass sein digitaler Helfer die Tour überwacht. Er wird nur gewarnt, wenn er manuell eingreifen muss“, erklärt Dr. Markus Bauer, Programm-Manager für Logistik-IT bei Bosch und Leiter des Forschungsprojekts. Die LKW-Fahrer, und auch dafür steht ProveIT, quittieren sämtliche Statusmeldungen praktisch via App:  Start, Ankunft, Beginn und Ende des Ladevorgangs, Verlassen des Tourenpunktes und Störungen auf der Strecke.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hatte das Forschungsprojekt gefördert. Neben Bosch waren sechs weitere Unternehmen und Institute beteiligt: Das Industrieunternehmen ZF, die Softwareentwickler PTV und LOCOM, das Logistikunternehmen Geis, das Forschungszentrum Informatik (FZI) und das Institut für Fördertechnik und Logistiksysteme (IFL) am Karlsruher Institut für Technologie.

Bosch ist nach Abschluss des Projekts eine Kooperation mit dem FZI eingegangen. Die beiden Partner wollen unter anderem weitere Anwendungsfunktionen wie digitale Frachtdokumente entwickeln und diese dann in die Transportprozesse von Bosch einbinden.

Ausführliche Informationen zu ProveIT finden Sie auch auf der Website des Projekts.