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News | Bosch Nachhaltigkeitsbericht 2017 ist online

Nachhaltige Städte von morgen

2050 werden rund zwei Drittel der Weltbevölkerung in Städten leben. Bereits heute verbrauchen Ballungsgebiete rund 75 Prozent der weltweiten Energie. Das Verkehrsaufkommen im urbanen Raum wird sich bis 2050 verdreifachen. Dementsprechend groß ist auch das Potenzial für den Klimaschutz. Deshalb hat sich Bosch 2017 vor allem mit der nachhaltigen Entwicklung in Städten und dem Sustainable Development Goal 11 der Vereinten Nationen auseinandergesetzt. „Die Stadt 2050 nutzt erneuerbare Energien, kombiniert Verkehrsmittel klug und schont Ressourcen“, so Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH. „Kurz: Die Stadt von morgen ist vernetzt, nachhaltig und lebenswert.“ Die vielfältigen Lösungen dafür sind im Bosch Nachhaltigkeitsbericht 2017 zusammengefasst.

Fünf Impulse für eine Transformation der Städte

Bosch hat fünf Impulse definiert, um Städte neu zu denken. Unter dem Motto „neuer Raum“ beschäftigt sich das Unternehmen damit, wie sich der Energieverbrauch im urbanen Gebäudebestand reduzieren lässt. Gleichzeitig treibt Bosch das Thema „neue Mobilität“ voran. Ziel ist es, den Verkehr von morgen mit klimafreundlichen Technologien und vernetzten Infrastrukturlösungen emissionsfrei, stressfrei und unfallfrei machen. Ein Beispiel dafür ist die neue Bremsscheibe iDisc, die im Vergleich zu herkömmlichen Modellen bis zu 90 Prozent weniger Bremsstaub erzeugt.

Im Fokus des Bereichs „neue Arbeit“ stehen Innovationen, die den Arbeitsalltag agiler, effizienter und sicherer machen. Auch auf dem Feld der „neuen Produktion“ setzt Bosch auf ressourcenschonende Anwendungen. So hat beispielsweise das Programm GoGreen seit 2011 weltweit bereits mehr 150 000 Tonnen CO₂ eingespart. Mit dem Impuls „neues Miteinander“ übernimmt Bosch zudem gemeinsam mit seinen Regionalstiftungen gesellschaftliche Verantwortung. Ein Schwerpunkt des Engagements liegt auf der Jugendförderung, um jungen Menschen unabhängig von ihrer Herkunft Chancen für eine bessere Zukunft zu bieten.  

Messbare Erfolge

Ein Ergebnis der zahlreichen Maßnahmen: Bosch hat seine CO2-Emissionen 2017 im Vergleich zum Jahr 2007 um rund ein Drittel reduziert. Der Wasserverbrauch ist allein in den vergangenen zwei Jahren um mehr als 10 Prozent gesunken, die Abfallmenge um mehr als vier Prozent. Gleichzeitig hat Bosch seit 2010 bereits 740 Umwelt- und Arbeitsschutz-Audits bei Lieferanten durchgeführt. Die Zahl der Unfälle pro einer Million geleisteter Arbeitsstunden ging seit 2007 um rund zwei Drittel zurück. Auch beim Thema Gleichberechtigung der Geschlechter wurden Fortschritte erzielt: 2017 war mehr als jede sechste Führungskraft bei Bosch weiblich.

 

Den Bosch Nachhaltigkeitsbericht 2017 finden Sie hier.

Entdecken Sie hier die Storys zu den fünf Impulsen von Bosch für nachhaltige Städte.

News | Gelebte Vielfalt

Bosch Diversity Day rückt Vielfalt in den Fokus

Mehr als 400.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, 125 Standorte, 24 Stunden: Am 26. April feierte Bosch weltweit den 5. internationalen Bosch Diversity Tag. Ziel des jährlichen Events ist es, das Potenzial von Vielfalt innerhalb der Bosch-Gruppe mit Aktionen, Workshops und Dialogforen erlebbar zu machen. Dafür waren alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter rund um den Globus eingeladen, an Aktivitäten an ihrem Standort teilzunehmen und eigene Ideen einzubringen. Viele von ihnen nutzten den Tag, um Kolleginnen und Kollegen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen, Lebensentwürfen und Perspektiven kennenzulernen und sich die Bedeutung von Vielfalt für den Unternehmenserfolg von Bosch bewusst zu machen.

Feedback per Luftpost

An sieben Standorten in Deutschland und Polen fand die Aktion „You made my Day“ statt. Dafür wurden vorab Postkarten mit der Frage „Who makes your day and why?“ verteilt. Bosch-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter füllten die Karten aus und adressierten sie an Kolleginnen und Kollegen aus aller Welt, um ihnen ihre Wertschätzung auszudrücken. Am Diversity Tag wurden den Beschenkten ihre persönlichen Grußkarten überreicht. „Wir alle sind verschieden und diese Unterschiede zählen“, so Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH. „Unterschiede wertzuschätzen, bewusst mit ihnen umzugehen und Vielfalt für unsere tägliche Arbeit zu nutzen, wird zunehmend erfolgsentscheidend. Hier ist der Einsatz von jedem einzelnen gefordert.” 

Bosch-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Standort in Dubai feiern den Diversity Tag.

Sich selbst besser verstehen

Ein weiteres Highlight am Diversity Tag waren die weltweiten Workshops zum Thema „Unconscious Bias“. Darin lernten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mehr über ihre eigenen unbewussten Denkmuster. Diese helfen Menschen, im Alltag schnelle Entscheidungen zu treffen, können allerdings auch Stereotype und Klischees beinhalten. Durch einen bewussten Umgang mit den eigenen Denkmustern lässt sich das verhindern und so der tägliche Austausch verbessern. In Tschechien notierten Bosch-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter dafür ihren persönlichen „Unconscious Bias“ auf einer Karte und ließen ihn dann an einem Luftballon symbolisch davonfliegen. Zahlreiche weitere Programmpunkte zum Thema Vielfalt rundeten den Diversity Day rund um den Globus ab.

News | Diesel der Zukunft

Neue Diesel-Technik von Bosch minimiert Stickoxid-Emissionen

Weniger Stickoxid, mehr Klimaschutz – das ist das Ergebnis der neuen Diesel-Technologien von Bosch. Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Geschäftsführung, präsentierte auf der Bilanzpressekonferenz am 25. April in Stuttgart einen Durchbruch in der Diesel-Forschung: Die Bosch-Innovationen ermöglichen es, den Stickoxid-Ausstoß von Fahrzeugen deutlich zu senken. Damit unterbieten sie auch im Realbetrieb (RDE – Real Driving Emissions) die aktuellen und die ab 2020 gültigen Grenzwerte. Dafür haben die Bosch-Entwickler bestehende Lösungen weiter verfeinert. Zusätzliche Komponenten, die höhere Kosten verursachen würden, sind nicht erforderlich. „Wir verschieben die Grenzen des technisch Möglichen. Mit der neuesten Bosch-Technik wird der Diesel emissionsarm und bleibt bezahlbar“, so Volkmar Denner.

Rekordwerte bei Emissionen

Seit 2017 verlangt der europäische Gesetzgeber, dass neue Pkw-Modelle bei einem RDE-konformen Mix aus Stadt-, Überland- und Autobahnfahrten höchstens 168 Milligramm Stickoxid pro Kilometer ausstoßen. Ab 2020 gilt ein Grenzwert von maximal 120 Milligramm. Die Diesel-Technik von Bosch erreicht schon heute einen Rekordwert von nur 13 Milligramm pro Kilometer – rund ein Zehntel der künftigen Vorgaben. Selbst bei besonders herausfordernden Stadtfahrten emittieren die Bosch-Testfahrzeuge durchschnittlich nur 40 Milligramm pro Kilometer. Möglich macht das eine Kombination aus ausgeklügelter Einspritz-Technik, neu entwickeltem Luftsystem und intelligentem Temperaturmanagement.

Smart und transparent

Über die erzielten Fortschritte hinaus entwickelt Bosch den Diesel-Motor mithilfe künstlicher Intelligenz kontinuierlich weiter. Das Ziel: Ein Verbrennungsmotor, der nahezu ohne Stickoxid- und Partikelemissionen läuft. Damit macht Bosch Diesel-Fahrzeuge zukunftsfähig: „Wir glauben unverändert, dass der Diesel eine wichtige Rolle im Antriebsmix der Mobilität von morgen spielen wird. Bis die Elektromobilität im Massenmarkt ankommt, brauchen wir den hocheffizienten Verbrenner“, sagt Denner. Ein weiterer Schritt dazu ist eine transparente CO2-Gesamtbilanz des Straßenverkehrs, die auch die Emissionen bei der Kraftstoff- und Stromerzeugung einbezieht.

Mehr zu den innovativen Diesel-Technologien von Bosch lesen Sie hier

News | An die Hand genommen

Bosch-Mitarbeiter in Österreich unterstützen Geflüchtete im Alltag

Mehr als eine Million geflüchtete Menschen fanden im Jahr 2015 Zuflucht in Europa. Es war eine der größten Migrationsbewegungen der Geschichte – der eine große Bewegung der Hilfsbereitschaft folgte. Auch Bosch engagierte und engagiert sich. Im Jahr 2015 spendeten die Beschäftigten gut 400.000 Euro für Geflüchtete; das Unternehmen stockte den Betrag seinerzeit auf mehr als das Doppelte auf. Seither hat Bosch mit diesen Mitteln über 100 Initiativen aus der Flüchtlingshilfe unterstützt. Eine davon: das Projekt „Support vor Ort: Bosch-MitarbeiterInnen helfen!“. Ende 2015 in der Niederlassung Wien entstanden, ist aus einer ersten Idee dauerhaftes Engagement für Flüchtlingsintegration in Österreich erwachsen: Seit fast zweieinhalb Jahren nehmen Bosch-Mitarbeiter anerkannte Flüchtlinge auf dem Weg durch den Alltag an die Hand.

So begleiten 25 Ehrenamtler inzwischen 40 Patenkinder – und deren Familien – bei Behördengängen, sind Vertrauensperson und helfen Ihren Schützlingen dabei, private Kontakte aufzubauen. Schließlich möchte die Initiative die Teilnehmer dazu befähigen, ein eigenständiges Leben in einem für sie anfangs fremden Land zu führen. Damals, beim ersten Zusammentreffen im winterlichen Wien, waren die meisten Teilnehmer „noch sehr schüchtern und haben nur wenig gesprochen“, erinnert sich Johanna Hummelbrunner, Personalleiterin Bosch Österreich und Initiatorin des Projektes. Als einer der ersten Schritte gewannen die Verantwortlichen folglich eine Deutschlehrerin für den Wiener Standort.

Die Sprachbarriere ist mittlerweile weitgehend überwunden. Außerdem hatte die Maßnahme Bosch-Mitarbeiter dazu inspiriert, umgehend Nachhilfe in anderen Fächern anzubieten. Mit Erfolg: Einige Teilnehmer von „Support vor Ort“ haben eine Anstellung in Österreich gefunden, unter anderem bei ÖBB, Eurest, Fond Soziales Wien, sowie 6 davon allein bei Bosch. Oft geht der Kontakt aller Beteiligten über das Berufliche hinaus: So war das Projekt bereits in Kaffeehäusern zu Gast, kostete afghanische Küche, duellierte sich beim Fußballturnier und verlebte einen Sommerabend im Prater. Johanna Hummelbrunner zieht eine positive Zwischenbilanz: „Die Patenkinder haben sich großartig entwickelt und waren in der Lage, sich schulisch und beruflich zu etablieren. Dabei haben sie nicht nur viel gelernt, sondern auch Freundschaften geschlossen, die sie vielleicht sogar ihr Leben lang begleiten werden.“

Lesen Sie hier mehr zum Projekt 

News | Fortsetzung folgt

Bosch führt „Ausbildungsinitiative Südeuropa“ mit zweitem Jahrgang weiter

Stolz halten Marc del Arco Jassans und Juan Manuel Cañadas Torres ihre IHK-Urkunde in der Hand. Nach gut drei Jahren in Deutschland haben sie es geschafft: Sie dürfen sich Mechatroniker nennen. Jassans und Cañadas Torres sind zwei von 38 jungen Männern und Frauen aus Spanien, die ihre Ausbildung bei Bosch in Deutschland erfolgreich abgeschlossen haben.

Marc del Arco Jassans und Juan Manuel Cañadas Torres mit ihrer IHK-Urkunde in der Hand.

Um einen Beitrag gegen die hohe Jugendarbeitslosigkeit in Südeuropa zu leisten, startete Bosch 2013 die Ausbildungsinitiative Südeuropa. Seinerzeit nahmen 45 Jugendliche in Spanien die Vorbereitungen für eine Ausbildung bei Bosch in Deutschland auf. Sie alle vereinte ein gemeinsames Ziel: „Etwas zu lernen, was Spaß macht und eine Perspektive bietet“, wie Cañadas Torres berichtet. Vor dem Ausbildungsstart absolvierten die Jugendlichen ein mehrmonatiges Sprachtraining in ihrer Heimat und ein Praktikum in Deutschland.

Ausbildungsplätze aufgestockt

Auf Basis der guten Erfahrungen setzt Bosch das Programm mit einem zweiten Jahrgang fort – zumal die Jugendarbeitslosigkeit in Südeuropa nach wie vor hoch ist: In Spanien beispielsweise liegt sie bei 36 Prozent. Daher stockt Bosch die Ausbildungsplätze um weitere 75 auf. „Eine anerkannte Berufsausbildung verbessert die Beschäftigungschancen vieler Jungen und Mädchen. Ohne fundierte Qualifizierung ist der Start ins Berufsleben sehr schwer“, betont Christoph Kübel, Geschäftsführer und Arbeitsdirektor der Robert Bosch GmbH.

Bosch Geschäftsführer und Arbeitsdirektor Christoph Kübel mit den spanischen Auszubildenden Ana Maria San Andres Gonzalez und Juan Manuel Cañadas Torres.

Im ersten Turnus der Ausbildungsinitiative Südeuropa hatte Bosch über einen Zeitraum von vier Jahren 14 Millionen Euro zur Verfügung gestellt und so insgesamt 175 Lehrstellen über Bedarf für Jugendliche aus Spanien, Portugal und Italien schaffen können. Rund 85 Prozent der Jugendlichen schlossen das Programm erfolgreich ab. Ein Großteil von ihnen bleibt Bosch eng verbunden: So haben sich 30 der 38 ehemaligen spanischen Auszubildenden für einen Einstieg in das Unternehmen in Deutschland oder Spanien entschieden.

Lernen Sie außerdem das Engagement von Bosch gegen Jugendarbeitslosigkeit in Italien kennen