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News | Bosch at Christopher Street Day

News | Mit dem E-Bike zum Kunden

Bosch startet Pilotprojekt mit Werkskundendienst in Wien

Hohes Verkehrssaufkommen, lange Staus und kaum verfügbare Parkplätze – in Innenstädten mobil zu sein, ist für Autofahrer eine tägliche Herausforderung. Um agil, stressfrei und emissionsarm zum nächsten Kundentermin zu kommen, setzen die Techniker von Bosch Thermotechnik auf elektrische Lastenfahrräder, sogenannte eCargo Bikes. „Der Verkehr in Innenstädten nimmt immer mehr zu, und dadurch erhöht sich der Zeitdruck für die Servicetechniker“, so Uwe Rohr, Kundendienstleister Bosch Thermotechnik Österreich. „Wir haben daher nach einer nachhaltigen Lösung gesucht, die es unseren Technikern ermöglicht, sich sowohl leicht im dichten Stadtverkehr zu bewegen als auch die erforderlichen Werkzeuge und Materialien vorrätig zu haben. Ein eCargo Bike bietet genau diese Vorteile.“

 

Manuel Tichy, Kundendienst-Techniker und einer von vier E-Cargo-Bike-Fahrern

 

Elektrofahrräder mit Spezialanfertigung

Bereits 2016 hat Bosch in Brüssel erfolgreich ein Pilotprojekt mit eCargo Bikes gestartet. In der belgischen Hauptstadt kommen Lastenfahrräder des Herstellers Butchers & Bicycles zum Einsatz. Sie verfügen über einen Bosch-Motor und nutzen das das Navigationssystem Nyon, das Bosch speziell für eBikes entwickelt hat. So gelangen Bosch-Techniker schnell und sicher zum Kunden. Nach dem Ende der Testphase prüft Bosch nun, ob sich das Projekt auch auf andere belgische Städte ausweiten lässt.

Mit Blick auf die positiven Erfahrungen in Brüssel startete Bosch im Juni 2018 auch in Wien ein Pilotprojekt mit eCargo Bikes. In Österreich nutzen Mitarbeiter des Werkskundendienstes ein Modell des niederländischen Anbieters Urban Arrow. Ausgestattet ist es mit einem leistungsstarken Elektromotor von Bosch sowie zwei Bosch-Akkus mit jeweils 0,5 kWh. Der Clou: Die Transportbox ist eine Spezialanfertigung des Wiener Unternehmens Heavy Padels. Der Schiebemechanismus des Deckels bietet dabei eine zusätzliche Ablagefläche für Werkzeuge, Messgeräte und Ersatzteile.

 

 

Ausbau der E-Bike-Flotte in Österreich

Das Zwischenfazit nach den ersten Wochen des Pilotprojekts fällt äußerst positiv aus. „Jeder gewinnt mit diesem Modell“, sagt Uwe Rohr. „Die Kunden sind zufrieden, weil ihnen schnell geholfen wird. Die Mitarbeiter sind sportlich aktiv, haben weniger Zeit- und Termindruck und sind motivierter.“ Im Anschluss an die Testphase in Wien plant Bosch, das Projekt 2019 auf weitere Städte auszudehnen.

 

Mehr Informationen rund um die E-Bikes von Bosch finden Sie hier.

Einblicke in das Bosch-Pilotprojekt in Brüssel bietet dieses Video.

News | Mit Bosch auf den CSD

Bosch-Mitarbeiternetzwerk RBgay feierte in Stuttgart und München.

Flagge zeigen für Vielfalt: Zum mittlerweile fünften Mal zog Bosch als Teil des Christopher Street Days (CSD) durch die Straßen Stuttgarts. Rund 100 Mitarbeiter des Unternehmens traten auf diesem Weg am letzten Juli-Wochenende für die Rechte von Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Transgendern (LGBT) ein. Unter den Teilnehmern waren auch zahlreiche Mitglieder von RBgay (RBg), dem LGBT-Mitarbeiternetzwerk von Bosch. Wenige Wochen zuvor war Bosch erstmals auch anlässlich des Münchener CSDs auf die Straße gegangen.

 

 

Für ein Umfeld frei von Vorurteilen

Das Bestreben von RBgay ist es, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das frei ist von Vorurteilen. Die Mitglieder der Initiative setzen sich dafür ein, die Sichtbarkeit von Fragen sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität im Unternehmen zu erhöhen, Berührungsängste abzubauen und Kolleginnen und Kollegen zu vernetzen. Dabei zählen sie auch auf die LGBT-Allies: Das Projekt, erst im vergangenen Jahr ins Leben gerufen, spricht „Verbündete“ (Engl.: Allies) aus allen Unternehmensbereichen an, die für das Thema offen sind und ihre Kollegen aus RBg unterstützen möchten.

„RBg trägt zu unserer offenen Unternehmenskultur bei, in der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter authentisch sein können und wertgeschätzt werden – egal welche sexuelle Orientierung oder geschlechtliche Identität sie haben“, sagt Personalgeschäftsführer Christoph Kübel. „Damit leisten die Mitglieder einen wertvollen Beitrag zur Vielfalt im Unternehmen. Denn emotionale Sicherheit ist eine wichtige Voraussetzung, dass Mitarbeiter ihr Potenzial voll ausschöpfen und all ihre kreativen Ideen einbringen.“

 

 

Ableger auf dem ganzen Globus

RBg war 2006 von sechs Mitarbeitern gegründet worden. Heute hat das Netzwerk mehr als 400 Mitglieder in Europa, Asien und Amerika. 2016 riefen Bosch-Mitarbeiter in den USA einen Ableger von RBg ins Leben und laden regelmäßig zu Veranstaltungen ein. Auch in Japan formierte sich in diesem Jahr eine Gruppe. Hier findet das Thema LGBT gesellschaftlich bisher noch wenig Akzeptanz. Die Mitglieder treffen sich regelmäßig zum LGBT-Lunch und machen mit verschiedenen Aktionen ihr Thema im Arbeitsalltag sichtbar.

 

 

Mehr Informationen zu m LGBT-Netzwerk bei Bosch finden Sie hier.

News | Start-up-Drive für bessere Luftqualität

Bosch setzt verstärkt auf die Innovationskraft von Gründern

Laut einer Untersuchung der Weltgesundheitsorganisation WHO leiden 90 Prozent der Erdbevölkerung unter den Folgen schlechter Atemluft. In armen Staaten Afrikas und Asiens sowie in Mega Cities – also in Städten mit mehr als zehn Millionen Einwohnern – herrschen die schlechtesten Bedingungen. Auf den enormen Handlungsbedarf reagiert Bosch nicht nur mit eigenen Lösungen wie Luftmessgeräten, virtuellen Kraftwerken und Mobilitätsservices, sondern kooperiert auch verstärkt mit Start-ups. Im Mai suchte Bosch den Dialog mit Gründern auf dem Tech-Event „Pioneers'18“ in Wien, bei dem 2 500 junge Unternehmer aus aller Welt mit etablierten Firmen zusammenkamen.

 

Teilnehmer der Bosch-Pitching-Challenge (Quelle: Robert Bosch AG/APA-Fotoservice/Schedl, Bild: Ludwig Schedl)

 

Bessere Raumluft dank smartem Gegenstand

In einem Ideenwettbewerb stritten Start-ups um die beste Idee, wie Echtzeitdaten aus Luftmess-Sensoren zu konkreten Maßnahmen führen können: Bei der sogenannten „Bosch Pitching Challenge“ waren kreative Ansätze rund um das Internet der Dinge gefragt. Gewonnen hat eine Technologie, die sich um die Luftqualität in Räumen kümmert: Das italienische Start-up „Clairy“ hat einen smarten Blumentopf entwickelt, der die Luft im Raum auf natürliche Weise sauber hält. Der Trick: Ein kleiner Ventilator belüftet die Wurzeln der Pflanze, die so Schadstoffe besser aufnehmen kann und sie in Sauerstoff umwandelt. Diese Idee hat die Jury überzeugt und das Start-up hat jetzt die Chance, seine Ideen gemeinsam mit Bosch-Experten weiterzuentwickeln.

 

Paolo Ganis, einer der Gründer des Start-ups Clairy (Quelle: Robert Bosch AG/APA-Fotoservice/Schedl, Bild: Ludwig Schedl)

 

Immer häufiger wird Bosch für nachhaltige Lösungen auch selbst zum Gründer – so wie bei Triffix. Das hauseigene Start-up hat sich auf „virtuelle Schilder“ spezialisiert, die aktuell im deutschen Stuttgart getestet werden. Die Verkehrsleitzentrale der Stadt sendet relevante Informationen inklusive Handlungsempfehlungen an Triffix, wo sie als Push-Nachricht direkt auf dem Smartphone der Verkehrsteilnehmer landen. Kurzum: Jeder erhält die wichtigsten Informationen zur richtigen Zeit am richtigen Ort, kann Hindernisse einfach umfahren und bleibt im optimalen umweltschonenden Verkehrsfluss.

 

Weitere Informationen zur Pitching-Challenge erhalten Sie hier.

Mehr Start-up-Ideen, die Bosch fördert, finden Sie auf der Bosch Start-up-Plattform.

News | Robert Bosch Juniorprofessur 2018: Artenschutz und nachhaltige Ressourcennutzung in Afrika

Die Juniorprofessur für „Nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen“ der Robert Bosch Stiftung geht an Dr. Jacqueline Loos 

Eine der zentralen Fragen beim Artenschutz und dem Erhalt von Biodiversität in Entwicklungsländern lautet: Wie lässt sich die Natur schützen, ohne dass die lokale Bevölkerung Hunger leidet? Diese Frage möchte die Robert Bosch Juniorprofessorin 2018, die Umweltwissenschaftlerin Dr. Jacqueline Loos von der Leuphana Universität Lüneburg, mit ihrer Forschung beantworten. Der Titel ihrer Arbeit: “Wildlife, Values, Justice: Reconciling Sustainability in African Protected Areas.” Darin erforscht sie die Effektivität von Naturreservaten in Sambia und Tansania, in denen mehr als ein Drittel der Fläche aus geschützten Gebieten besteht.

Dr. Jacqueline Loos, Robert Bosch Juniorprofessur 2018 (Bild: Robert Bosch Stiftung / Robert Thiele)

Naturschutz und nachhaltige Ressourcennutzung

Eine wichtige Herausforderung ist, dem Bevölkerungswachstum in den subsaharischen Ländern Afrikas zu begegnen. Loos kommt zu dem Schluss, dass ein Naturschutzgebiet nur dann funktioniert und seinem Zweck vollständig gerecht wird, wenn die örtliche Bevölkerung nicht darunter leidet. Es bedarf also der Balance zwischen Schutz und nachhaltiger Nutzung der hiesigen Ressourcen. Loos möchte mit ihrer Forschung dazu beitragen, ein Bild der Lebensrealitäten vor Ort zu zeichnen und den Natur- und Artenschutz damit in Einklang zu bringen. „Den Kampf um die Artenvielfalt können wir nicht gewinnen, wenn die lokale Bevölkerung hungert“, sagt Dr. Jacqueline Loos. „Wenn wir wollen, dass Schutzgebiete richtig funktionieren, muss auch die lokale Bevölkerung davon profitieren. Dazu müssen wir ihre Bedürfnisse berücksichtigen und sie in Entscheidungsprozesse miteinbeziehen.“ Für ihre Forschung nutzt sie auch moderne Technik, wie Drohnen und automatisierte Bildverarbeitung, um die Tierpopulation im Untersuchungsgebiet zu erfassen. Loos erhält von der Robert Bosch Stiftung eine Million Euro über fünf Jahre.

Mehr als eine Million Euro Fördergeld

Die Robert Bosch Stiftung möchte die Nachhaltigkeitswissenschaft in Deutschland stärken und schreibt seit 2008 jedes Jahr die Robert Bosch Juniorprofessur „Nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen“ aus. Damit sind bis zu einer Million Euro für fünf Jahre eigenständiger Forschung an einer deutschen Universität oder Forschungseinrichtung verbunden. Das Vorhaben soll zur Lösung drängender sozial-ökologischer Probleme beitragen, die besondere Relevanz für Entwicklungs- oder Transformationsländer haben. Die Erkenntnisse sollen einen Beitrag leisten zu den Zielen nachhaltiger Entwicklung der Vereinten Nationen.

Erfahren Sie mehr über das Forschungsprojekt im Video.

 

News | Begeisterung fürs Lernen wecken: 80 Jahre Bosch-Jugendhilfe

Die Bosch-Jugendhilfe feiert ihren 80. Geburtstag

Seit 1938 unterstützt die Bosch-Jugendhilfe Mitarbeiter mit begrenzten finanziellen Möglichkeiten und ihre Kinder. 3.465 Jugendliche hat Bosch seitdem bereits gefördert. Ziel ist es, sie darin zu bestärken, einen höheren Bildungsabschluss anzustreben. „Es ist bekannt, dass in Deutschland nach wie vor der Bildungsgrad des Elternhauses die Schulkarriere der Kinder beeinflusst“, so Marion Oertel-Nau, Leiterin der Einrichtung. „Außerdem gilt mehr denn je, dass für ein erfolgreiches Berufsleben eine qualifizierte Ausbildung und lebenslanges Lernen erforderlich sind.“

Marion Oertel-Nau, Leiterin der Bosch-Jugendhilfe

Stipendium eröffnet neue Perspektiven

Die Jugendhilfe fördert begabte Mitarbeiter als auch ihre Kinder mit einem Stipendium. Je nach Bedarf kommen verschiedenen Förderbausteine zum Einsatz. Schüler können einen Zuschuss für Nachhilfe erhalten, an einem Mentorenprogramm sowie an Workshops teilnehmen. Studenten erhalten monatliches Büchergeld, einen Zuschuss für Auslandsaufenthalte und die Gelegenheit, zusätzliche Seminare zu besuchen.

Die Geschichte einer Mitarbeitertochter aus Remseck zeigt, wie viel dieses Angebot bewirken kann: Die 23-jährige Gizem Dülger erhielt bereits während ihrer Schulzeit Unterstützung von der Bosch-Jugendhilfe – in einer Zeit, die nicht leicht war für sie: „Ich habe nicht an mich geglaubt, ich war überhaupt nicht motiviert, wusste nicht wohin.“ Durch die Förderung der Bosch-Jugendhilfe erhielt sie eine neue Perspektive, ein Ziel. Heute ist sie Studienabsolventin. Ganz besonders profitiert hat sie von den Seminaren und Stipendiatentreffen, die von der Bosch-Jugendhilfe veranstaltet werden. Dort können sich die Geförderten austauschen und ihr Netzwerk erweitern. Außerdem vertiefen sie wichtige Fähigkeiten, die für die spätere Berufspraxis essenziell sind. Für Gizem waren diese Seminare ein Höhepunkt: „Ich habe dort gelernt, wie ich Präsentationen halte – und noch so viel mehr.“ 

Gizem Dülger, Stipendiatin der Bosch-Jugendhilfe

Mitarbeiter unterstützen Mitarbeiter

Besonders am vielfältigen Angebot der Bosch-Jugendhilfe ist das Engagement der Bosch-Mitarbeiter beim Mentorenprogramm. Sie begleiten die geförderten Schüler zwei Stunden wöchentlich ehrenamtlich und sind Lernbegleiter, Ratgeber und Impulsgeber.

Weitere Informationen zur Bosch-Jugendhilfe finden Sie hier.

Die Geschichte von Gizem Dülger finden Sie hier.

Ein ausführliches Interview mit der Leiterin der Bosch-Jugendhilfe Marion Oertel-Nau finden Sie hier