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News | Industrie 4.0 – vernetzt in die Zukunft

Bosch stellt auf der Hannover Messe Assistenzsysteme für die industrielle Fertigung vor 

Behutsam greift er das Metallteil und reicht es an seine Kollegin weiter. Die Rede ist nicht etwa von einem Bosch-Mitarbeiter, sondern von einem Roboter: Der APAS assistant ist ein Teil des Arbeitsplatzes 4.0, den Bosch noch bis zum 28. April auf der Hannover Messe 2017 zeigt. Maschinen sollen Mitarbeiter künftig noch stärker bei der Fertigung unterstützen. „Dank digitaler Vernetzung und Produktionsassistenten wird die tägliche Arbeit in der Industrie unbeschwerlicher, produktiver und sicherer“, sagte Dr. Stefan Hartung, Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH und unter anderem verantwortlich für den Bereich Industrial Technology. Kollaborative Roboter wie der APAS assistant von Bosch sind bereits bei Automobilherstellern und -zulieferern sowie Herstellern von Gebrauchsgütern im Einsatz.

 

Vernetzte Industrie

 

Neben dem APAS assistant stellt Bosch in Hannover auch den APAS inspector vor: Dieser erkennt selbstständig, ob die Materialoberfläche eines Fertigungsteils die Anforderungen erfüllt. Auf diese Weise sorgt Bosch nicht nur für eine gleichbleibend hohe Qualität der Produkte, sondern erspart dem Mitarbeiter auch einen eintönigen Arbeitsschritt. „Vieles, was Mitarbeiter zuvor unnötig Zeit gekostet hat, lässt sich dank digitaler Vernetzung schnell und einfach erledigen. Industrie 4.0 erleichtert die alltägliche Arbeit in der Fertigung enorm“, erklärte Dr. Stefan Aßmann, Leiter Connected Industry bei Bosch auf der Vorab-Pressekonferenz der Hannover Messe.

Vernetzt für mehr Energieeffizienz

Eine Erleichterung spüren Mitarbeiter auch dank der Vernetzung: So hat Bosch beispielsweise für den Lichthersteller Osram im Berliner Werk mehr als 80 verschiedene Maschinen miteinander verbunden. Herzstück des sogenannten „Osram Ticketmanager“ bildet der Production Performance Manager (PPM) von Bosch. Das System sammelt Maschinendaten in Echtzeit und verarbeitet sie weiter. Zusätzlich können sich die Mitarbeiter über eine App jederzeit über den Status ihrer Anlagen informieren und so anstehende Aufgaben wie Wartungsarbeiten oder Materialnachlieferungen einfacher organisieren und auswerten.

Die Vernetzung lässt sich auch dazu nutzen, den Energieverbrauch zu optimieren: So hat Bosch im saarländischen Werk Homburg seine Energiekosten durch Industrie 4.0 um 1,65 Millionen Euro pro Jahr reduziert. Dazu wurden alle relevanten Maschinen an eine digitale Energieplattform angeschlossen, die die erfassten Daten aufbereitet und übersichtlich dargestellt. Durch definierte Ober- und Untergrenzen oder den Vergleich zwischen den Maschinen können Mitarbeiter sofort erkennen, wo unnötig Energie verbraucht wird oder eine Anlage nicht genügend ausgelastet ist. Bosch verbessert nicht nur die Energieeffizienz in seinen eigenen Werken, sondern bietet dies auch als Dienstleistung an. Bei seinen Industriekunden konnte Bosch durch intelligent vernetzte Lösungen Energieeinsparungen von bis zu 25 Prozent realisieren.

Weitere Informationen zu Industrie 4.0 finden Sie hier.

News | Yallah! Junge Muslime engagieren sich

Robert Bosch Stiftung fördert ehrenamtliches Engagement von jungen Muslimen in Deutschland

 

Neues aus der Robert Bosch Stiftung

 

Ein authentisches Bild ihrer Religion zeigen und mit Nichtmuslimen in den Diskurs gehen – das ist das Ziel der jungen Muslime, die sich im Rahmen des Programms „Yallah!“ ehrenamtlich engagieren. Im März kamen rund 20 Teilnehmer in Berlin zusammen, um sich zwei Tage lang auszutauschen und mehr über Fundraising, Pressearbeit und Organisationsentwicklung zu lernen.

 

 

Yallah! Junge Muslime engagieren sich

 

 

Einer von ihnen ist Yasser Haji Mohamad aus Aleppo, der seit etwas mehr als einem Jahr im schwäbischen Mötzingen lebt. „Wir müssen mehr über den Islam reden“, fordert der 19-Jährige, der in Deutschland Medizin studieren möchte. Gemeinsam mit seinem Freund Mehmet Arslan hat er daher ein „Mobiles Dialog-Zelt“ gegründet, in dem sich Muslime auf Deutsch über den Islam austauschen können und Nicht-Muslime in einem Quiz mehr über die Religion erfahren können. Die Besucher sind neugierig: „Die wollen wissen, warum wir fasten, oder wie die Rolle der Frau ist“, erzählt Yasser. Ihm sei es wichtig, ein positives Islambild zu vermitteln.

 

Eine differenziertere Auseinandersetzung mit ihrer Religion wünscht sich auch die 24-jährige Hafssa El-Bouhamouchi aus Bielefeld: Gemeinsam mit ihrem Team von der Muslimischen Jugend in Deutschland e.V. Lokalkreis Hannover hat sie die Veranstaltungsreihe „Tea Time“ organisiert, bei der Muslime Nicht-Muslime auf eine Tasse Tee einladen. Die Veranstaltungsreihe wurde unter anderem vom Bundesfamilienministerium gefördert. „Muslime müssen die Diskurshoheit zurückerobern“, sagt die Islamwissenschaftlerin, „Wir müssen den Mund aufmachen und Vorurteile abbauen.“

 

Unterstützt werden die Projekte von der Robert Bosch Stiftung im Rahmen der Initiative „Yallah! Junge Muslime engagieren sich“. Diese fördert Projekte und Initiativen junger Muslime, die in ihrem Lebensumfeld etwas verändern wollen. Die ausgewählten Projekte erhalten Förderungen in Höhe von bis zu 5.000 Euro. Zusätzlich lädt die Stiftung die Verantwortlichen zu einem zweitägigen Projektmanagement-Seminar ein, in dem unter anderem Kenntnisse in Antragsbearbeitung, Mittelverwaltung und Öffentlichkeitsarbeit vermittelt werden.

 

Weitere Informationen zu „Yallah!“ finden Sie hier.

 

Projekte, die sich um Unterstützung durch die Robert Bosch Stiftung bewerben möchten, finden hier mehr Informationen.

News | 2025: Sicher unterwegs

Weniger Unfälle bis 2025 dank vernetzter Fahrzeuge

Leben retten und Unfälle verhindern: Was nach den Taten eines Superhelden klingt, soll bereits in wenigen Jahren die Aufgabe eines Autos sein. Das zeigt die aktuelle Studie „Connected Car Effect 2025“, die Bosch gemeinsam mit dem Forschungsinstitut Prognos durchgeführt hat. Die Partner untersuchten unter anderem, was vernetzte Fahrzeuge künftig mit Technologien wie hochautomatisiertem Fahren, Notbremsassistent oder Smartphone-Integration alles leisten können. Das Ergebnis: Die Effekte der Vernetzung werden viele positive, spürbare Auswirkungen haben.

 

Connected Car

 

Zum einen wird das Autofahren im Jahr 2025 sicherer und komfortabler sein. Die Zahl der Unfälle lässt sich beispielsweise mit einem Notbremsassistenten oder Cloud-basierten Falschfahrerwarnsystemen reduzieren. Durch vernetzte Assistenzsysteme könnten in den untersuchten Ländern USA, Deutschland und China jährlich mehr als 260.000 Unfälle mit Personenschaden vermieden werden – so viele, wie in Berlin insgesamt an Verkehrsunfällen in zwei Jahren passieren.

Zum anderen werden die Pkw selbst effizienter: Hochautomatisierte Fahrzeuge benötigen weniger Kraftstoff, Technologien zur Vereinfachung der Parkplatzsuche reduzieren den Verkehr und die damit verbundenen Emissionen. Beim Community-based Parking greift beispielsweise eine Software auf gemeinschaftlich genutzte Informationen zurück, um den schnellsten Weg zum nächsten freien Platz zu finden. Im Schnitt legen Autofahrer in Deutschland heute einen Kilometer pro Suche zurück – und verursachen dadurch zusätzlichen Verkehr und Emissionen. Durch vernetzte Parktechnologien ließen sich 480 Millionen Kilometer Fahrstrecke einsparen. Das entspricht dem Weg von der Erde zur Venus und zurück.

Seit vielen Jahren entwickeln die Experten von Bosch Lösungen, um die Effizienz von Fahrzeugen zu erhöhen und zugleich den Straßenverkehr sicherer zu machen. Bereits heute unterstützen Cloud-basierte Systeme mit Echtzeit-Daten Autofahrer dabei, auf plötzlich auftauchende Gefahren zu reagieren oder beispielsweise Staus zu umfahren.

Weitere Informationen zum Pkw von morgen finden Sie hier.

News | Mehr Wissen, mehr Können, mehr Zukunft

Bosch-Mitarbeiter wecken Interesse an Technik und Gründertum 

Mehr Wissen, mehr Können, mehr Zukunft – seit mehr als zehn Jahren macht sich die „Wissensfabrik - Unternehmen für Deutschland e.V.“ für dieses Motto stark. Dabei setzt die Initiative auf zwei Handlungsfelder: Im Bereich „Bildung“ ist es das Ziel, bei Kindern und Jugendlichen Begeisterung für Technik und Wirtschaft zu wecken. Für das Feld „Unternehmertum“ spricht die Wissensfabrik Studenten und angehende Unternehmer an. Um das Gründertum in Deutschland zu fördern, bringt sie Start-ups mit etablierten Marktakteuren zusammen und bietet Gelegenheiten zum intensiven Austausch.

 

Franz Fehrenbach Kinder Wissensfabrik

 

Als eines der Gründungsmitglieder der Wissensfabrik bringt sich Bosch in zahlreichen Projekten aktiv ein. Dabei steht für das Unternehmen das persönliche Engagement seiner Mitarbeiter im Vordergrund: Rund 100 Beschäftigte, darunter auch Top-Führungskräfte, sind im Jahr bundesweit als Mentoren oder Ausbilder im Einsatz. Zudem wecken mehr als 500 Auszubildende, die Begeisterung für Wissenschaft und Technik. Eins der Erfolgsprojekte ist „KiTec – Kinder erleben Technik“: Dafür kooperiert Bosch mit etwa 225 Schulen und Kindergärten. Gemeinsam mit den Azubis arbeiten die Kinder an eigenen kleinen technischen Projekten, wie etwa selbstgebauten Insektenhotels oder Schatztruhen. Im neuen Projekt „IT2School“ vermitteln Auszubildende Schülern grundlegendes Digitalwissen. Derzeit unterhält Bosch deutschlandweit rund 300 Bildungspartnerschaften mit Kindergärten und Schulen.

 

Wissensfabrik Studenten Start Ups

 

Bosch-Manager beraten Start-up-Gründer und Studierende

Auch Studierende und Existenzgründer profitieren vom Angebot der Initiative: So haben Jungunternehmer im Rahmen von Mentorenprogrammen die Möglichkeit, ihre innovativen, technologieorientierten Ideen erfahrenen Führungskräften vorzustellen. Diese geben Feedback zu den Projekten und stehen den Nachwuchsunternehmern mit Anregungen zur Seite. So ist beispielsweise beim Gründerwettbewerb Weconomy unter anderem Bosch-Aufsichtsratschef Franz Fehrenbach mit an Bord und unterstützt die Kandidaten ein Wochenende lang als Berater. 180 Start-ups erhielten durch die Wissensfabrik bislang wertvolle Mentoring-Unterstützung.

Seit ihrer Gründung im Jahr 2005 konnte die Initiative Kooperationen mit rund 2.500 Schulen und Kindergärten schließen. Davon profitierten deutschlandweit 700.000 Kinder, die in verschiedenen Projekten Kreativität, Teamfähigkeit und Erfindergeist beweisen konnten. Um einen hohen didaktischen Anspruch zu gewährleisten, kooperiert die Wissensfabrik mit Hochschulen. Zudem sind die eingesetzten Lehrmaterialen mit Experten aus der Wissenschaft erarbeitet, pädagogisch geprüft und zugelassen.

Weitere Informationen zur Wissensfabrik finden Sie hier.

News | Landwirtschaftliche Erträge auf kargen Böden erhöhen

Robert Bosch Stiftung vergibt Juniorprofessur 2017 an Dr. Michaela Dippold 

Neues aus der Robert Bosch Stiftung

Die Nahrungsmittelknappheit auf dem afrikanischen Kontinent wird in den kommenden Jahren weiter ansteigen. Grund dafür sind unter anderem die stagnierenden Ernteerträge bei Nutzpflanzen. Eine Lösung könnten Hochertragssorten sein, die in den vergangenen Jahrzehnten bereits maßgeblich dazu beigetragen haben, die landwirtschaftliche Produktion in den Industrieländern zu steigern. Der Nachteil: Diese Sorten sind auf eine optimale Versorgung angewiesen, die bisher nur in einer Hochleistungslandwirtschaft gegeben ist.

 

 

Genau dort setzt die Arbeit von Dr. Michaela Dippold an. Die wissenschaftliche Mitarbeiterin im Department für Nutzpflanzenwissenschaften der Georg-August-Universität Göttingen ist Trägerin der Robert Bosch Junior Professur 2017. Im Rahmen ihrer Forschungen wird sie in den kommenden fünf Jahren die Anpassungsmechanismen alter Pflanzensorten im subsaharischen Afrika bestimmen. Diese sind oftmals besonders gut an die lokalen Gegebenheiten wie Trockenheit und geringe Nährstoffzufuhr angepasst, bringen jedoch nur verhältnismäßig wenig Ertrag. Ziel der Untersuchungen ist es, herauszufinden, wie sich die Wasser- und Nährstoffaufnahme von Nutzpflanzen verbessern lässt, um auch auf nährstoffarmen Böden stabile Erträge zu erzielen. Die Ergebnisse dieser Forschungen sollen Züchtern als Basis für eine neue Generation von Hochertragssorten dienen.

Seit 2008 vergibt die Robert Bosch Stiftung jährlich die Juniorprofessur „Nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen“. Die Auszeichnung ist mit einer Million Euro über einen Zeitraum von fünf Jahren dotiert und dient zum Aufbau einer eigenständigen Forschergruppe an einer deutschen Universität oder Forschungsinstitution. Sie soll dazu beitragen, die Nachhaltigkeitswissenschaft in Deutschland zu stärken und drängende Umweltprobleme zu lösen, die besondere Relevanz für Entwicklungs- oder Transformationsländer haben.

Weitere Informationen zur Robert Bosch Juniorprofessur finden Sie hier.