Blog Archiv


Letzte Blogkommentare


sagte am 09.03.2017 14:51 in
News | Bosch at the Mobile World Congress 2017: the safer vehicle of the fu
Tom sagte am 30.08.2016 17:59 in
Special: Lust auf Technik - Löcher bohren
Scooter sagte am 24.08.2016 11:05 in
News | Rock ‘n‘ eRoller for Berlin

News | Bosch ConnectedWorld 2017

Neuheiten rund um das Internet der Dinge

Am 15. und 16. März wurde das Veranstaltungszentrum „STATION“ in Berlin zum Treffpunkt für Technikvisionäre. Dort fand mit der Bosch ConnectedWorld 2017 eine der weltweit größten Konferenzen zum Internet der Dinge (IoT) statt. Vertreter unterschiedlicher Branchen zeigten auf, welche Vorteile die digitale Vernetzung mit sich bringt. Rund 2.700 Entwickler, Wirtschaftsexperten und Journalisten aus aller Welt waren in diesem Jahr vor Ort. Mehr als 130 Redner – darunter Bosch-Chef Dr. Volkmar Denner – sprachen über die Zukunft von smarten Produkten und Dienstleistungen. Zwei Themen standen dabei im Mittelpunkt: intelligente Autos und effiziente Services. 

 

Bosch ConnectedWorld

 

Lernende Fahrzeuge

Wie bringt man einem Auto bei, selbstständig durch den Straßenverkehr zu manövrieren? Die Antwort darauf liefert künftig ein Fahrzeugcomputer von Bosch. Dank Künstlicher Intelligenz (KI) ist das elektronische Gehirn in der Lage, maschinelle Lernverfahren anzuwenden. Der digitale Chauffeur interpretiert mit Hilfe spezieller Sensoren das Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer – und kann dadurch Gefahrensituationen rechtzeitig vorhersehen. „Automatisiertes Fahren macht den Straßenverkehr sicherer“, so Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Bosch-Geschäftsführung. „Künstliche Intelligenz ist der Schlüssel dazu. Das Auto wird schlau.“ Spätestens zu Beginn des kommenden Jahrzehnts soll der KI Autocomputer in Serie gehen.

Nachhaltige Services

Laut einer Marktforschungsstudie werden bis 2020 weltweit 250 Millionen vernetzte Autos auf den Straßen unterwegs sein. Für mehr als ein Viertel aller Deutschen ist bereits heute ein integrierter Internetzugang ein wichtiges Kriterium für den Autokauf. „Services für Connected Cars werden mehr und mehr zum Differenzierungsmerkmal in der Automobilindustrie”, sagt Bosch-Geschäftsführer Dr. Dirk Hoheisel. Mit der Automotive Cloud Suite stellte Bosch in Berlin eine neue Plattform für Mobilitätsdienste vor. Sie ermöglicht Fahrzeugherstellern und Service-Anbietern, vielfältige Anwendungen für das vernetzte Auto zu entwickeln und auf den Markt zu bringen. Die hilfreichen Services warnen beispielsweise vor Falschfahrern oder erleichtern die Parkplatzsuche. Das sorgt für mehr Sicherheit im Straßenverkehr und einen geringeren CO2-Austoß, indem sich Parklücken gezielt ansteuern lassen.

Weitere Informationen zur Bosch ConnectedWorld finden Sie hier.

Eindrücke von der Veranstaltung vermittelt dieses zweiminütige Video.

News | Das Internet der Austern

Bosch entwickelt Lösungen für die vernetzte Landwirtschaft

Die Landwirtschaftssektor ist derzeit der am wenigsten digitalisierte Industriezweig, das zeigt eine aktuelle Studie des McKinsey Global Institutes. Viele Landwirte sind derzeit noch nicht überzeugt. Angebote sind häufig nicht so benutzerfreundlich, wie sie es sich wünschen würden, und Services decken meist nur kleine Teilbereiche ab. Bosch sieht in diesem Bereich vielfältige Möglichkeiten und trägt mit innovativen Lösungen dazu bei, dass Lebensmittel nachhaltig erzeugt, verpackt und befördert werden – vom Feld bis auf den Teller.

 

 

Gemeinsam mit dem australischen Start-up „The Yield“ zeigt das Unternehmen beispielsweise, dass vernetzte Lösungen die Austernzucht in Aquakulturen optimieren können: Sensoren bestimmen die für die Austernernte wichtigen Parameter wie Wassertemperatur und Salzgehalt. Eine Software erfasst die Daten, wertet sie aus und schickt die Ergebnisse dem Züchter anschließend direkt auf das Smartphone. Auf Basis dieser Auswertung kann der Landwirt den optimalen Erntezeitpunkt bestimmen. Denn Austern sind Filtertiere, die Schadstoffe aus dem Wasser ziehen. Ist der Schadstoffbelastung zu hoch, dürfen Landwirte die Austern nicht ernten und machen Verluste. Durch das Projekt von „The Yield“ und Bosch lässt sich die Anzahl der Erntetage um bis zu 30 Prozent erhöhen. Neben Software- und Hardwareteilen stellt Bosch auch das Rechenzentrum bereit, um die Daten zu sammeln und aufzunehmen. Als Anteilseigner hat das Unternehmen bisher mehr als zwei Millionen Euro in „The Yield“ investiert.

Auch in anderen Bereichen der Landwirtschaft bietet Bosch vernetzte Lösungen an. So sorgen vernetzte Funksensoren für bessere Erträge beim Spargelanbau, und Bosch macht den Warentransport in Zukunft deutlich agiler und effizienter: Sogenannte „intelligente Container“ überwachen beispielsweise die rund zweiwöchige Seereise von Bananen.

Auf der Bosch ConnectedWorld Conference, die noch bis zum 16. März stattfindet, ist Connected Agriculture ein Schwerpunkthema. Mehr zum Programm der Konferenz erfahren Sie hier.

Mehr Informationen zu der Kooperation von Bosch und „The Yield“ finden Sie auf unserem Bosch ConnectedWorld Blog.

News | Mit Speichertechnologien die Energiewende gestalten

Bosch und EnBW entwickeln neuen Stromspeicher zur Stabilisierung des Stromnetzes

Mit der Energiewende ändern sich nicht nur die Energieträger, sondern auch die Art der Stromproduktion. Neben klassischen Kraftwerken drängen immer mehr kleine Erzeuger auf den Markt: Wind- und Solarparks, Blockheizkraftwerke, Wärmepumpen und Biogasanlagen speisen Strom in das öffentliche Netz ein. Da die Produktionsmenge häufig von äußeren Einflüssen wie Sonne und Wind abhängt, entstehen natürliche Schwankungen. Energiespeicherlösungen sorgen dafür, dass trotzdem ein gleichmäßiger Stromfluss entsteht. Genau solche Lösungen entwickelt Bosch für Energieversorger und Industrieunternehmen.

 

 

Derzeit treibt Bosch ein zukunftsträchtiges Projekt mit dem Energiekonzern EnBW voran: Am EnBW-Kraftwerksstandort Heilbronn ist ein Stromspeicher geplant, der sogenannte Primärregelenergie bereitstellt, also kurzfristige Schwankungen im Netz ausgleicht. „Die Zusammenarbeit mit EnBW ist ein weiterer wichtiger Schritt, um die Speichertechnologie im Energiemarkt zu etablieren und so die Energiewende erfolgreich zu gestalten“, sagt Cordelia Thielitz, Geschäftsführerin Bosch Energy Storage Solutions. Denn Lösungen wie diese sorgen nicht nur für einen ausgeglichenen Stromfluss. Sie tragen zudem dazu bei, erneuerbare Energien als massentaugliche und zuverlässige Energiequellen zu etablieren.

Der Stromspeicher besteht aus 768 Lithium-Ionen-Batteriemodulen und verfügt über eine maximale Leistungsabgabe von rund fünf Megawatt mit einer installierten Speicherkapazität von fünf Megawattstunden. Die Strommenge, die der Speicher pro Jahr aufnimmt und abgibt, entspricht etwa dem durchschnittlichen Verbrauch von 400 Zwei-Personen-Haushalten. Nach einer Testphase soll die Lösung am Regelenergiemarkt zum Einsatz kommen. Im ersten Schritt werden die beiden Unternehmen eine gemeinsame Projektgesellschaft gründen, die für Projektierung, Bau, Anschluss und Betrieb der Batterie verantwortlich ist.

Mehr Informationen zu dem gemeinsamen Projekt von Bosch und EnBW finden Sie hier

News | Bosch auf dem Mobile World Congress 2017: das sichere Fahrzeug der Zukunft

Bosch zeigt Lösungen für mehr Sicherheit im Straßenverkehr

Gestern ging der Mobile World Congress 2017 in Barcelona zu Ende, auf dem Bosch neue smarte Lösungen für das Internet der Dinge (Internet of Things – IoT) präsentierte. Im Mittelpunkt: ein Konzeptfahrzeug für automatisiertes Fahren. Neben Services wie dem schlüssellosen Zugang bietet es vor allem neuartige Sicherheitsfunktionen: Droht der Fahrer einzuschlafen oder ist stark abgelenkt, kann das Auto dank Fahrerzustandserkennung warnen und so kritische Situationen vermeiden.

 

 

Das Konzeptfahrzeug zeigt außerdem erstmals eine Gestenbedienung mit haptischer Rückmeldung. Die Technik nutzt Ultraschallsensoren, durch die der Fahrer einerseits spürt, ob seine Hand im richtigen Bereich ist, und andererseits eine Rückmeldung zur ausgeführten Geste erhält. Das ermöglicht, Infotainment-Anwendungen auch ohne hinzusehen zu bedienen, und der Blick bleibt dadurch wesentlich häufiger auf der Straße. Anstelle der Außenspiegel ist außerdem ein sogenanntes „Mirror Cam System“ installiert, das mithilfe von Videosensoren und Displays die Fahrzeugumgebung darstellt. Das Besondere: Bei Fahrten auf der Autobahn geht der Kamerablick automatisch weiter nach hinten, während in der Stadt ein möglichst großer Blickwinkel mehr Sicherheit gibt. Ein erhöhter Kontrast verbessert die Sicht bei Nachtfahrten.

Cloud-basierte Falschfahrerwarnung

Bosch hat darüber hinaus eine cloud-basierte Falschfahrerwarnung entwickelt, die binnen zehn Sekunden sowohl den Fahrer als auch den entgegenkommenden Verkehr informiert – schneller als es der Rundfunk kann. Um ein Fahren in falscher Richtung zu erkennen, vergleicht die cloudbasierte Funktion die tatsächliche Bewegung des Fahrzeugs mit erlaubten Richtungen, die in einer internetbasierten Datenbank hinterlegt sind. Basis der Funktion ist die regelmäßige, anonymisierte Meldung der eigenen Position an die Cloud – einem zentralen Rechenzentrum, in dem über das Internet Daten gespeichert und ausgewertet werden. Je mehr Fahrzeuge vernetzt sind, umso vollständiger kann das System vor Falschfahrern warnen.

Auf dem Weg zu mehr Sicherheit im Straßenverkehr testet Bosch in Deutschland zudem eine neue Lösung für die direkte Kommunikation zwischen Fahrzeugen: Vernetzte Autos senden dabei Infos zur Geschwindigkeit, zur Position und zum Spurwechsel direkt an alle Fahrzeuge im Umkreis von 320 Metern – ganz ohne Umwege und deshalb frei von Verzögerungen. Die schnelle und direkte Kommunikation zwischen den Autos optimiert den Verkehrsfluss und soll helfen, Unfälle zu vermeiden. Die neue Technologie trägt den Namen LTE-V2X und wird derzeit gemeinsam mit Vodafone und Huawei auf der Teststrecke der Autobahn A9 bei Allershausen live geprüft.

Mehr Informationen zu den präsentierten Lösungen auf dem Mobile World Congress finden Sie hier.

Lesen Sie auch mehr zum intelligenten Mobilfunk und vernetzten Fahrzeugen.

News | Bosch gründet neuen Geschäftsbereich Powertrain Solutions

Ab 2018 bündelt Bosch die Bereiche Elektromobilität, Gasoline Systems und Diesel Systems

Elektromobilität gilt als wichtiges Zukunftsfeld in der Automobilindustrie. Rund 20 Millionen Fahrzeuge mit Hybrid- oder Elektroantrieb werden 2025 voraussichtlich auf den Straßen der Welt unterwegs sein. Um dieses Feld weiter auszubauen, gründet Bosch nun einen neuen Geschäftsbereich: Unter dem Namen „Powertrain Solutions“ fasst das Unternehmen ab 2018 alle Technologien für den Antriebsstrang zusammen. Neben der neuen Einheit Elektromobilität werden dort auch Bosch Gasoline Systems und Bosch Diesel Systems integriert.

 

 

Der Blick auf die CO2-Ziele der Europäischen Union zeigt: Die Elektrifizierung des Antriebs ist ein notwendiger Schritt, um den durchschnittlichen Ausstoß von Neuwagen auf 95 g/km zu bringen. Bosch unterstützt dieses Vorhaben und investiert jährlich rund 400 Millionen Euro, um der Elektromobilität zum Durchbruch zu verhelfen. Parallel dazu arbeitet das Unternehmen intensiv an der Weiterentwicklung von Verbrennungsmotoren. Selbst aktuelle Benziner und Diesel will Bosch noch einmal um bis zu 20 Prozent sparsamer machen.

Strategisch hat Powertrain Solutions drei Kernsegmente im Blick: Verbrennungsmotoren, Hybridantrieb und Elektrofahrzeuge. „Ob Sprit oder Strom, Bosch bringt auch in Zukunft Energie in den Antrieb“, sagt Dr. Rolf Bulander, Vorsitzender des Unternehmensbereichs Mobility Solutions und Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH. „Da heute noch offen ist, welcher Antrieb oder welche Kombinationen von Antriebsarten wann vorherrschen, fahren wir zweigleisig und bauen Kompetenz und Know-how bei Elektromobilität und Verbrennern weiter aus.“

Mehr Informationen zu Powertrain Solutions finden Sie hier.