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News | Auf die Räder, fertig, los!

Bosch startet Fahrrad-Leasing für Mitarbeiter

Schnell, umweltfreundlich und gesund: Fahrradfahren bietet viele Vorteile. Ab Februar 2018 können Bosch Mitarbeiter deshalb Fahrräder und eBikes direkt über das Unternehmen beziehen. Grundlage dafür ist eine Konzernbetriebsvereinbarung, die Bosch gemeinsam mit Arbeitnehmervertretern erarbeitete. Das neue Mobilitäts- und Gesundheitsangebot gilt für mehr als 100.000 Mitarbeiter in Deutschland. Sie können sich ihr Fahrrad oder eBike bei einem von rund 4.000 Fachhändlern aussuchen. Bosch kümmert sich anschließend um die vertragliche Abwicklung. Die Zweiräder lassen sich dabei beruflich und privat nutzen. „Wir wollen mit diesem Mobilitätsangebot einen Beitrag zur Verbesserung der Luftqualität in Städten leisten und die Gesundheit unserer Mitarbeiter fördern“, sagt Christoph Kübel, Geschäftsführer und Arbeitsdirektor der Robert Bosch GmbH.

Emissionsarm unterwegs

Mehr als zehn Millionen Berufspendler in Deutschland legen auf ihrem Weg zur Arbeit weniger als zehn Kilometer zurück. Auf solchen Strecken ist das Fahrrad das schnellste Verkehrsmittel – und das sauberste. So entsteht bei der Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs pro Person und Kilometer zehn Mal mehr CO2 als bei der Fahrt mit einem eBike. Fahrrad-Leasing trägt somit dazu bei, die Luftqualität in Städten zu verbessern. Mehr als die Hälfte der in Deutschland lebenden Bevölkerung erachtet eBikes bereits als eine gute Alternative zum Auto. Ziel der Bundesregierung ist es, den Radverkehrsanteil bis 2020 von derzeit zwölf auf 15 Prozent zu erhöhen.

Radeln hält gesund

Wer Fahrrad fährt, fördert zudem seine Gesundheit. Laut einer britischen Studie ist das Risiko einer Herzerkrankung bei Fahrradpendlern um 46 Prozent geringer als bei Pendlern, die mit dem Auto oder der Bahn fahren. Denn die Kombination aus Bewegung und frischer Luft stärkt das Immunsystem, fördert die Konzentrations- sowie Reaktionsfähigkeit und wirkt sich positiv auf die Gehirnaktivität aus. Ausdauersport fördert zudem die Ausschüttung von Glückshormonen wie Serotonin und Endorphin – ein hilfreiches Mittel gegen psychische Erkrankungen.

Mehr Informationen zum Thema Fahrrad-Leasing bei Bosch finden Sie hier

News | Wie Bosch seine Mitarbeiter für den digitalen Wandel fit macht

Bosch setzt auf virtuelle Expertennetzwerke

In der vernetzten Welt ist ein Schlüssel zum Erfolg eine agile Arbeitsorganisation mit aktiven Expertennetzwerken. Daher nutzt Bosch als eines der ersten Großunternehmen weltweit das Working Out Loud (WOL) Programm, um Mitarbeiter zu vernetzen und ihre Fähigkeiten weiterzuentwickeln. „Der digitale Wandel ist auch ein kultureller Wandel“, erläutert Christoph Kübel, Geschäftsführer und Arbeitsdirektor der Robert Bosch GmbH. „Mit Working Out Loud fördern wir die digitale Zusammenarbeit, entwickeln unsere Lern- und Arbeitskultur weiter und stärken so unsere Innovationskraft.“

Der Name Working Out Loud bedeutet so viel wie „sei sichtbar mit deiner Arbeit und teile dein Wissen und deine Erfahrungen“. Es handelt sich um ein Peer Coaching Programm, bei dem die Teilnehmer in sogenannten Circles bestehend aus vier bis fünf Mitarbeitern über zwölf Wochen eine selbst gewählte Aufgabe lösen. Während des Programms bauen sie sich ein persönliches Experten-Netzwerk auf und nutzen externe Social Media Kanäle genauso wie die interne Social Business Plattform „Bosch Connect“. „Sich über Working Out Loud zu vernetzen bedeutet nicht, wahllos Kontakte zu sammeln“, erklärt Katharina Krentz, Expertin für digitale Zusammenarbeit bei Bosch. „Es geht darum zu lernen, wie man sich zielgerichtet mit Experten vernetzt und stabile Beziehungen aufbaut, die einen bei spezifischen Fragestellungen unterstützen und weiterbringen.“

Vom Netzwerk zum Start-up Inkubator

Auch Dennis Böcker, bei Bosch verantwortlich für IT-Innovation bei Bosch, profitierte von WOL. Seine Aufgabe war der Aufbau eines Co-Creation Spaces in den USA, um die Chancen des Internet der Dinge (IoT) für Bosch zu nutzen. „Die Herausforderung war riesig. Ich hatte weder Zugang zu den Behörden noch zu Start-ups“, erinnert er sich. Daher brachte er seine Aufgabe als Ziel in eine Gruppe ein. „Meine Circle Partner haben nicht nur ihr Wissen mit mir geteilt. Ich hatte plötzlich auch Zugang zum Bürgermeister Chicagos und zur Start-up Szene.“ Aus der ursprünglichen Idee eines Co-Creation Spaces entstand durch die Zusammenarbeit im Netzwerk der Start-up Inkubator Chicago Connectory.

Ausgezeichnetes Konzept

Bosch entwickelte WOL gemeinsam mit seinem Erfinder John Stepper weiter und startete 2015 den ersten Circle. Mittlerweile haben bereits mehr als 1 000 Bosch-Mitarbeiter aus über 40 Ländern teilgenommen. Gemeinsam mit anderen Unternehmen hat Bosch zudem die WOL Community of Practice ins Leben gerufen, um die Methode weiterzuentwickeln und möglichst vielen Unternehmen zugänglich zu machen. Dafür erhielten das Unternehmen und weitere Mitglieder den deutschen HR Excellence Award 2017 in der Kategorie „Mitarbeiterengagement und Collaboration“.

Lesen Sie hier ein Interview zu WOL mit Christoph Kübel, Geschäftsführer und Arbeitsdirektor der Robert Bosch GmbH.

News | Große Bühne für Gleichberechtigung

Bosch referiert auf UN-Konferenz über Gender Equality

Rund die Hälfte der Weltbevölkerung ist weiblich. Doch nach wie vor bleibt Frauen in vielen Ländern der gleichberechtigte Zugang zu Bildung und zur qualifizierten Berufstätigkeit verwehrt. So bekleiden Frauen laut einer Studie der Vereinten Nationen in der Mehrheit von 67 untersuchten Ländern weniger als ein Drittel der Führungspositionen. Umgekehrt verbringen sie durchschnittlich drei Mal so viel Zeit mit unbezahlter Hausarbeit wie Männer. Die UN hat sich insbesondere im Rahmen des nachhaltigen Entwicklungsziels 5 zur Gleichberechtigung der Geschlechter und der Stärkung von Frauen bekannt. 

Auf der jährlichen Konferenz des Akademischen Rats der Vereinten Nationen diskutierten vom 10. bis 12. Januar Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft – unter ihnen Bosch – in Wien über das Thema Gender Equality.

Erfolgreiche Frauen gehen voran

In ihrer Eröffnungsrede betonte Amina J. Mohammed, stellvertretende Generalsekretärin der Vereinten Nationen, die Notwendigkeit von mehr Chancengleichheit: „Mangelnde Gleichberechtigung betrifft uns alle – Frauen und Männer.  Es liegt daher in unserer gemeinsamen Verantwortung, sie zu überwinden und so eine gerechtere, friedvollere und nachhaltigere Welt für uns alle zu schaffen.“ Christine Muttonen, ehemalige Präsidentin der Parlamentarischen Versammlung der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), bestärkte Frauen darin, sich auf der politischen Bühne für ihre Rechte stark zu machen. Frauen können andere am besten darüber aufklären, was sie brauchen – und sicherstellen, dass diese Bedürfnisse erfüllt werden.

Angelika Kiessling, Leiterin der Unternehmenskommunikation von Bosch Österreich

Angelika Kiessling, Leiterin der Unternehmenskommunikation von Bosch Österreich, berichtete im Rahmen einer Podiumsdiskussion über ihren persönlichen Weg zur Führungskraft: „Chancen zu ergreifen, mit Klarheit zu sagen, was man möchte, und exzellente Leistungen zu bringen, ist für mich der Schlüssel dazu, als Frau erfolgreich zu sein.“  Kiessling unterstrich außerdem die Bedeutung von Respekt und Empathie in der Kommunikation – ganz besonders in einer Zeit wie jetzt, in der sich Unternehmen wie Bosch stark im Wandel befinden. Im Vordergrund steht die bereichs- und hierarchieübergreifende Zusammenarbeit, „eine offene und regelmäßige Kommunikation über alle Ebenen hinweg“ sei einer der zentralen Erfolgsfaktoren von Unternehmen – insbesondere in Zeiten der Digitalisierung und Social Media, so Kiessling.

Vielfalt heißt Bereicherung

Bosch fördert eine Kultur der Vielfalt und Wertschätzung unabhängig vom Geschlecht. Ziel ist es unter anderem, den Anteil von Frauen in Führungspositionen bis 2020 auf 20 Prozent zu erhöhen. Derzeit liegt er bei 15,4 Prozent. Dafür bekennt sich Bosch zu fairen Löhnen (Equal Pay) und bietet spezielle Mentoring-Programme für Frauen an. Im Fokus steht zudem eine flexible und familienbewusste Arbeitskultur, in dem Ergebnisse statt Präsenz am Arbeitsplatz zählen.

Mehr Informationen zur diesjährigen Konferenz des Akademischen Rats der UN finden Sie hier.

News | Zwei kluge Lösungen gegen Wassermangel

Bosch Indien klärt auf und packt an

Indiens Bevölkerungszahl von 1,3 Milliarden steigt weiter: UN-Schätzungen zufolge werden 2060 über 1,7 Milliarden Menschen im Schwellenland leben. Das Wachstum stellt Indien vor zahlreiche Herausforderungen im Hinblick auf die Infrastruktur, unter anderem in puncto Wasserversorgung. Den Vereinten Nationen zufolge entnimmt Indien vor allem für die Landwirtschaft weltweit das meiste Grundwasser. Die Folge: In der Trockenzeit sind viele Brunnen und Stauseen leer. 

Zukunftssichernd: Der Damm „Lakshmanpada“

Um mehr Bürger mit Trinkwasser zu versorgen und die Landwirtschaft zu stärken, hat der Bosch-Standort Nashik in der umliegenden Region zum Werk einen Damm zur Urbarmachung von Land gebaut. Unter widrigen Wetterumständen und ohne Zufahrtstraße gelang es dem Team in nur zwölf Wochen, das Projekt „Lakshmanpada“ erfolgreich abzuschließen. Der Damm kann rund 400 Millionen Liter Wasser speichern und ermöglicht 198 Haushalten aus fünf Dorfschaften Zugang zu Trinkwasser sowie 60 Prozent der Bauern einen Zweitanbau etwa von Weizen. Der Anstieg des Grundwasserspiegels kommt zudem acht Quellen und vier Handpumpen zugute.

Die Öffentlichkeit sensibilisieren

Auch das indische Dorf Ramanagara im südindischen Bundesstaat Karnataka ist seit mehreren Jahren mit einer gravierenden Wasserknappheit konfrontiert. Vor diesem Hintergrund starteten 2017 die Distriktverwaltung und die Bosch India Foundation zahlreiche Maßnahmen zur Verbesserung des Trinkwasserzugangs. Bisher hat das Team drei Seen entschlammt, acht Trinkwasser-Tanks wieder hergerichtet sowie 20.000 Setzlinge gepflanzt, um die Erosion einzudämmen und Wasser besser zu konservieren. Das Besondere: Lokale Farmer und Bürger waren Teil der Aktion und haben dank einer begleitenden Kampagne alles Wissenswerte zum Wasserressourcenmanagement erfahren. Die Stiftung hat die Gemeinde zudem befähigt, die Maßnahmen künftig selbst zu überwachen, um die Versorgung kontinuierlich sicherzustellen.

Das erfolgreiche Wasserressourcenmanagement von Ramanagara

Informationen zum Engagement der Regionalstiftungen von Bosch finden Sie hier.

News | Vorhang auf für den Bosch EHS Award

Bosch prämiert Projekte für mehr Energieeffizienz und Arbeitssicherheit

51 Bewerber, zwei Kategorien und sechs Gewinner – das ist die Bilanz der ersten Preisverleihung des Bosch EHS Awards. Mit der Auszeichnung rückt Bosch seit 2017 innovative Projekte zur Erhöhung der Energieeffizienz und Arbeitssicherheit an Standorten weltweit in den Fokus. Geschäftsführer und Arbeitsdirektor Christoph Kübel zeichnete am 23. Januar 2018 in der Unternehmenszentrale in Gerlingen die sechs Gewinner-Projekte aus. Unter den Preisträgern in diesem Jahr: Projekte aus Deutschland, China und Brasilien.

Christoph Kübel, Geschäftsführer und Arbeitsdirektor der Robert Bosch GmbH

Energiemanagement 4.0

Der erste Platz in der Kategorie Umweltschutz ging an den Bosch-Standort Homburg, der besonders energiesparend produziert. Dafür werden mit Hilfe von rund 10.000 Datenpunkten Messwerte erfasst und in einer Online-Plattform zusammengeführt. So lässt sich der Energieverbrauch jeder Anlage verfolgen und gezielt steuern. Zudem setzt das Team vor Ort auf technische Innovationen wie die bedarfsorientierte Regulierung der Hallenlüftung und smartes Abschaltmanagement. Durch diese und weitere Maßnahmen konnte der Standort seit 2007 rund 23.400 Tonnen CO2 einsparen, davon allein 4.600 Tonnen im Jahr 2017.

Gemeinsam für ein sichereres Werk

Das Thema Arbeitsschutz bei jedem Mitarbeiter und über alle Prozesse hinweg zu verankern – mit diesem Ansatz landete Bosch Changsha auf dem ersten Platz in der Kategorie Arbeitssicherheit. Der chinesische Standort hat dafür 2017 das Projekt „Building a safe plant“ abgeschlossen. Im Mittelpunkt standen dabei ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess und die aktive Einbindung der Mitarbeiter. Auch gezielte Trainings und regelmäßige interne Audits waren Teil des umfassenden Maßnahmenpakets. Dank des Projektes konnte das Werk sein Null-Unfall-Ziel 2017 erreichen.  

Die Preisträger des ersten Bosch EHS Awards

Auf dem Treppchen

Zu den Zweit- und Drittplatzierten der diesjährigen Awards zählten weitere preiswürdige Projekte. So reduziert Bosch Traunreut unter dem Motto „Cold degreasing“ seinen Energieverbrauch mit einem innovativen Spülmittel, das bei niedrigen Temperaturen wirksam ist. Die „GoGreen“ Initiative besticht wiederum durch einen ganzheitlichen Ansatz der Energieeinsparung. Im brasilianischen Campinas erhöht das Projekt „System CIP for Safety“ die Arbeitssicherheit durch einen stetigen Optimierungsprozess. Zum selben Zweck schult das „Virtual Reality Safety Training @ CC“ in Abstatt Mitarbeiter in einer digitalen Arbeitswelt.