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News | Chatten für die Gesundheit

Bosch führt betriebliche Sozialberatung im Netz ein 

36 Tage – so lange waren Mitglieder der Betriebskrankenkassen im vergangenen Jahr durchschnittlich wegen psychischer Störungen arbeitsunfähig. Laut des BKK Gesundheitsreports 2016 haben sich die Fehltage aufgrund dieser Krankheitsart landesweit zwischen 2005 und 2015 mehr als verdoppelt. Um seine Mitarbeiter in herausfordernden Situationen noch besser zu helfen, bietet Bosch jetzt als erstes Großunternehmen in Deutschland die betriebliche Sozialberatung auch online an. „Die betriebliche Sozialberatung kann dazu beitragen, die Gesundheit unserer Mitarbeiter zu erhalten“, erklärt Christoph Kübel, Geschäftsführer und Arbeitsdirektor der Robert Bosch GmbH. „Über das Onlineangebot erhalten sie jetzt noch einfacher Unterstützung.“

 

 

Hohe Erreichbarkeit, niedrige Hemmschwelle

Auf einer eigenen Website können mehr als 100.000 Bosch-Mitarbeiter in Deutschland jederzeit Kontakt mit den Experten der betrieblichen Sozialberatung aufnehmen. Das Besondere an der neuen Anlaufstelle im Netz: der einfache Zugang. Ratsuchende können das Angebot jederzeit und überall nutzen – auch per Smartphone oder zu Hause an ihrem privaten Rechner. Mitarbeiter und Berater kommunizieren dabei zeitversetzt per E-Mail oder live in Einzel- und Expertenchats. Wie die persönlichen Gespräche bleiben alle digitalen Unterhaltungen vertraulich. Das senkt die Hemmschwelle bei sensiblen Fragen rund um die Themen psychische Gesundheit, Stressmanagement und Krisenbewältigung.  „Mit der Onlineberatung erreichen wir jetzt auch Mitarbeiter, die unsere Angebote aus Angst oder Scham bisher nicht annehmen konnten“, erläutert Michaela Noe-Bertram, Leiterin der betrieblichen Sozialberatung bei Bosch.

Umfassende Gesundheitsvorsorge

Mit der betrieblichen Sozialberatung im Netz baut Bosch sein Gesundheitsangebot für Mitarbeiter weiter aus. Bereits 2015 hat das Unternehmen sein Gesundheitsmanagement um Präventions-, Rehabilitations- und Integrationsmaßnahmen bei psychischen Erkrankungen ergänzt. Ziel ist es, psychische Belastungen frühzeitig zu erkennen, Mitarbeiter und Führungskräfte dafür zu sensibilisieren sowie integrierte Hilfsangebote bereitzustellen. Teil des Netzwerks sind neben der betrieblichen Sozialberatung auch der werkärztliche Dienst und die mehr als 400 Kultur-, Sport- und Freizeitgruppen von Bosch.

Mehr zum Onlineangebot der betrieblichen Sozialberatung erfahren Sie hier.

News | Mit Bosch sieht man besser

Neue Technologien für mehr Sicherheit im Straßenverkehr

Motorradfahren, das sind der Fahrtwind im Haar und die große Freiheit. Motorradfahren ist aber auch: Gefährlich. Im vergangenen Jahr gab es allein in Deutschland 30.000 Motorradunfälle, 600 davon endeten tödlich. Das Risiko, bei einem Unfall zu sterben, ist für Motorradfahrer 18 Mal höher als für Fahrer eines Pkw. Die Gruppe gehört damit zu den am meisten gefährdeten im Straßenverkehr.

 

 

 

Bosch möchte die Sicherheit beider Parteien verbessern. Gemeinsam mit seinen Partnern Autotalks, Cohda Wireless und Ducati arbeitet das Unternehmen daran, Motorräder und Autos zu vernetzen, also miteinander sprechen zu lassen. Die neue Technologie macht den Informations-Austausch zwischen Fahrzeugen im Umkreis von mehreren hundert Metern möglich. Über das sogenannte „multi-hopping“ werden Daten zu Fahrzeugtyp, Geschwindigkeit, Position und Fahrtrichtung automatisch von Fahrzeug zu Fahrzeug weitergereicht. So wissen Autofahrer von einem nahenden Motorrad, lange bevor dieses tatsächlich ihr Sichtfeld beziehungsweise das der fahrzeugeigenen Sensoren erreicht. Das ermöglicht ein verbessertes, vorausschauendes Fahren. Identifiziert das System gar eine drohende Gefahrensituation, warnt es den Motorrad- und den Pkw-Fahrer zudem beispielsweise mittels eines Warntons und Warnhinweises im Cockpit.

Nach Abschätzung der Bosch Unfallforschung ließe sich mit dem Einsatz der Technologie fast jeder dritte Motorrad-Unfall verhindern. „Wir schaffen den digitalen Schutzschild für Motorradfahrer“, sagt Geschäftsführer Dr. Dirk Hoheisel.

Ein weiteres Bosch-Projekt ergänzt das Engagement des Unternehmens für mehr Sicherheit im Straßenverkehr: Jüngst vereinbarte Bosch eine Zusammenarbeit mit Sony Semiconductor Solutions, in deren Rahmen hochinnovative Videosensoren für moderne Autos entwickelt werden sollen. Sowohl im Hinblick auf Fahrassistenzsysteme als auch im Zukunftsfeld Automatisiertes Fahren soll die neue Kameratechnologie Autos eine genauere Umfelderfassung auch bei schwierigen Lichtverhältnissen ermöglichen – zum Beispiel bei tiefliegender Sonne.

Erhalten Sie weitere Informationen zu wichtigen Bosch-Komponenten für das automatisierte Fahren im Kurz-Glossar.

Im Nachhaltigkeitsbericht unter Sustainable Development Goal 3 erfahren Sie außerdem mehr zu Boschs Engagement für sichere Straßen.

News | Spannende Perspektivwechsel und unbewusste Denkmuster

Bosch feiert den 4. Internationalen Diversity Tag

Weniger Vorurteile, mehr Vorteile: Das war ein Fokus des 4. Internationalen Bosch Diversity Tages am 23. Mai 2017. Unter dem Motto „Entdecken Sie Vielfalt – Sie sind ein Teil davon“ gingen Bosch Mitarbeiter an weltweit über 200 Standorten in den intensiven Austausch. Bei verschiedenen Aktivitäten und Dialogveranstaltungen übten sich die Teilnehmer im bewussten Wechsel der Perspektive und setzten sich so gezielt auseinander mit anderen Hintergründen, Erfahrungen und Kompetenzen als den eigenen. Dabei reflektierten die Bosch Mitarbeiter ihre unbewussten Denkmuster und erlebten, wie unterschiedliche Sichtweisen den Alltag bereichern können.

Mit der Veranstaltung unterstreicht Bosch erneut, dass Vielfalt integraler Bestandteil der Unternehmenskultur ist und zudem Voraussetzung des unternehmerischen Erfolges. Denn die Fähigkeit, Dinge aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten zu können, ist der Ursprung neuer Ideen und somit der Innovationskraft von Bosch. Wie die einzelnen Standorte den Tag feierten, sehen Sie in der Bildergalerie. 

 

Vielfalt in einem Bild: Die Standorte in Vietnam feierten den 4. Internationalen Bosch Diversity Tag wie hier mit einer Fotochallenge in traditionellen asiatischen Outfits und hielten Workshops zu unbewussten Denkmustern ab.

 

Diversity Challenge: In Indonesien erkundeten die Mitarbeiter das Thema Vielfalt spielerisch. Teilnehmer aus verschiedenen Geschäfts- und Funktionsbereichen lösten Aufgaben rund um Diversity. 

 

Dicht verwoben: In den USA schufen Mitarbeiter ein sogenanntes Unity Project, eine künstlerische Arbeit, die zeigen soll, wie stark die Menschen miteinander verbunden sind und dass sie alle eine gemeinsame Basis haben.

 

Workshop im Grünen: Am Standort Schillerhöhe gingen Kollegen und Kolleginnen in den intensiven Austausch zu Feedback, Vertrauen, Wertschätzung, Offenheit & Empathie beim ersten Diversity Picknick.

 

Von B(aby Boomern) bis (Generation) Z: In Thailand drehte sich alles um das Thema Generationenvielfalt. Eine Musik-Challenge und ein Diversity Quiz rundeten das Programm ab.

 

Große Ausbeute: In Südafrika trugen Mitarbeiter in einem Workshop ihr persönliches Verständnis von Diversity zusammen sowie Ideen davon, wie sie selbst zu Vielfalt beitragen können.

 

Der Vater von heute: In mehreren Niederlassungen in Japan setzten sich die männlichen Kollegen in einem Seminar mit der „Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben für Papas“ auseinander.

News | Künstliche Intelligenz für mehr Nachhaltigkeit

Bosch referierte auf der B.A.U.M.-Jahrestagung 2017

Anpfiff zu mehr Nachhaltigkeit hieß es am 17. und 18. Mai in der Frankfurter Commerzbank-Arena. Dort fand die jährliche Tagung und Preisverleihung des Bundesdeutschen Arbeitskreises für Umweltbewusstes Management (B.A.U.M.) e.V. statt. Unter dem Motto „Erfolgsfaktor Nachhaltigkeit“ stellten Experten aus Hochschulen, Verbänden und Unternehmen neue Nachhaltigkeitslösungen vor. Mit dabei: Dr. Lothar Baum, Leiter eines Forschungsteams für Datenauswertung am Bosch Campus in Renningen. Der Fachmann erörterte die Bedeutung von Big Data und Künstlicher Intelligenz für die gesellschaftlichen Herausforderungen von morgen.

 

Sie leben den #ErfolgsfaktorNachhaltigkeit: Die B.A.U.M.-Preisträger 2017

 

Mehr Daten für smarte Maschinen

15.000 Milliarden Gigabyte (GB) – dieses gigantische Datenvolumen wird im Jahr 2017 weltweit digital gespeichert. Dank der zunehmenden Rechenleistung von Computern und immer komplexeren Netzwerken wächst der Datenpool rasant an. „Die Fähigkeit, aus großen Datenmengen neues Wissen zu generieren, ist eine Schlüsselkompetenz der Zukunft“, so Lothar Baum. Big Data – das Sammeln und Analysieren riesiger Datensätze – bildet auch die Grundlage für Künstliche Intelligenz (KI). Diese beschreibt ein Vorgehen, bei dem Maschinen menschliches Verhalten nach vorgegebenen oder erlernten Mustern nachahmen. Ein KI-System erkennt seine Umgebung mit Kameras oder Sensoren und leitet daraus Vorhersagen und Handlungen ab.

 

Experten für Künstliche Intelligenz: Bosch-Fachmann Dr. Lothar Baum (links) und US-Journalist Jay Tuck (rechts)

 

Nachhaltig produzieren und parken

Ein Beispiel für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz sind die Fertigungsprozesse bei Bosch. Durch die Auswertung großer Datenmengen kontrollieren smarte Anlagen laufend die Produktqualität und minimieren den Materialauschuss. Das erhöht die Effizienz, schont Ressourcen und sorgt für langlebige Produkte. Auch bei der Parkplatzsuche ist intelligente Technik gefragt: Vernetzte Fahrzeuge erfassen automatisch freie Parklücken und übermitteln diese Informationen in Echtzeit an die Bosch-Cloud. Dadurch werden andere Verkehrsteilnehmer schneller und präziser zu verfügbaren Flächen geleitet. Diese Lösung spart nicht nur Zeit, sondern senkt auch die CO2-Emissionen.

 

Sicherheitsexperte und Autor Jay Tuck präsentierte auf der B.A.U.M.-Tagung sein neues Buch "Evolution ohne uns" 

 

Ein Zentrum für die KI-Forschung

Künstliche Intelligenz spielt in der Strategie von Bosch eine wichtige Rolle. So investiert das Unternehmen bis 2021 rund 300 Millionen Euro in das Bosch Center for Artificial Intelligence mit knapp 100 Spezialisten. „Zusammen mit meinen Forscherkollegen schaffen wir neue Algorithmen und Computerstrukturen, um bestmöglich mit großen Datenmengen umgehen zu können“, sagt Lothar Baum. Ein weiteres Team setzt anschließend die Ergebnisse mit den Geschäftsbereichen und den mehr als 250 Bosch-Werken weltweit in praktische Lösungen um.

Bosch ist seit 1990 Mitglied von B.A.U.M e.V. Im Zuge dessen erhielt Franz Fehrenbach, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Robert Bosch GmbH und geschäftsführender Gesellschafter der Robert Bosch Industrietreuhand KG (RBIK), für sein Engagement 2009 den B.A.U.M.-Umweltpreis in der Kategorie Großunternehmen.

Wie Bosch Mobilität intelligent vernetzt, finden Sie hier.

Mehr zu den intelligenten IoT-Lösungen erfahren Sie hier.

News | Pendeln mit dem Pedelec

Wie eBikes den Stadtverkehr entlasten können

Rund 11,5 Stunden verbringen wir pro Tag durchschnittlich im Sitzen – im Büro am Computer und in Meetings, abends auf dem Sofa oder im Restaurant. Bewegung und frische Luft kommen dabei häufig zu kurz. Hinzu kommt der Weg zur Arbeit: Rund 30 Millionen Pendler in Deutschland legen zusammen täglich eine Strecke von 835 Millionen Kilometern zurück.

Der Großteil der Pendler (82 Prozent) legt dabei eine Strecke von weniger als 25 Kilometern zurück – und könnte somit vom Auto auf das eBike umsteigen. Die sogenannten Pedelecs (ein Kofferwort aus Pedal Electric Cycle) verfügen neben den herkömmlichen Fahrradfunktionen über einen zusätzlichen Elektromotor. Größere Distanzen von bis zu 25 Kilometern lassen sich so mühelos zurücklegen. Der Fahrer entscheidet dabei dank der unterschiedlichen Unterstützungsstufen selbst, wie stark er in die Pedale treten möchte.

 

 

 

 

Wer mit dem Pedelec zur Arbeit fährt, pendelt stressfrei: Gerade auf kürzeren Strecken ist das eBike häufig das schnellste Verkehrsmittel. Mithilfe einer intelligenten Routenplanung können beispielsweise Strecken mit wenigen Ampeln und ohne stockenden Stadtverkehr ausgewählt werden. Bei der Navigation unterstützt der Bordcomputer Nyon, den Bosch speziell für eBikes entwickelt hat. Mit ihm lassen sich Routen vorab bequem planen und oft kilometerlange Staus einfach umgehen. Zusätzlich beträgt die Schadstoffbelastung eines Pedelec nur 1,25 Prozent von der eines PKW – so tun Pendler, die auf das Auto verzichten, nicht nur etwas für die eigene Gesundheit, sondern auch für die Umwelt.

Bosch investiert jährlich rund 400 Millionen Euro, um der Elektromobilität zum Durchbruch zu verhelfen. Auch für eBikes bietet das Unternehmen zahlreiche Komponenten an, darunter die Drive Unit, zu der Motor und Getriebe gehören, das Power Pack und der Bordcomputer. Neueste Prognosen des ZIV gehen von 560.000 verkauften Pedelecs im Jahr 2016 aus, einem Anstieg von fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit sind aktuell mehr als drei Millionen Pedelecs auf Deutschlands Straßen unterwegs.

eBikes eignen sich auch als Lastenfahrräder: In Brüssel sind Bosch-Techniker seit 2016 mit eCargo Bikes unterwegs.

Mehr Informationen dazu, wie eBikes den Alltag in der Großstadt erleichtern, finden Sie hier.