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News | COP 23: Gemeinsam für mehr Klimaschutz

Bosch diskutiert auf der UN-Klimakonferenz

Noch heute treffen sich die Vertreter der UN-Klimarahmenkonvention, 196 Länder plus die Europäische Union, in Bonn zur 23. Weltklimakonferenz. Die Delegierten verhandeln, wie sich das Paris-Protokoll aus dem Jahr 2015 konkret umsetzen und damit die Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad begrenzen lässt. Entstehen soll ein Regelbuch, das beim nächsten Gipfel Ende 2018 in Kattowitz in Polen verabschiedet wird. Der Zeitdruck zu handeln ist hoch: Das vergangene Jahr war weltweit das heißeste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen und die Arktis ist so wenig mit Eis bedeckt wie noch nie seit den ersten Satellitendaten Ende der 1970er Jahre.

CO2-neutral auf der COP unterwegs: Bernhard Schwager (links) und Dr. Urs Ruth

Wie sich diesen drängenden Herausforderungen begegnen lässt, diskutieren parallel zu den offiziellen Verhandlungen auch Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Religionsgemeinschaften und Umweltverbänden. Mit dabei sind auch Vertreter von Bosch, die am Panel „Innovation als eine Lösung für den Klimaschutz“ sowie am Business & Industry Day (BINGO) teilnahmen.

Vielversprechend: CO2-neutrale Kraftstoffe

Im Mittelpunkt stand die Frage nach dem Potential von synthetischen Kraftstoffen, an denen Bosch derzeit mit Hochdruck forscht. Eine Studie im Auftrag des Unternehmens zeigte jüngst: Diese so genannten e-Fuels könnten bis 2050 rund 2,8 Gigatonnen Kohlendioxid einsparen. Urs Ruth, Senior Expert für Klimawandel und Energie bei Bosch, sagte: „Synthetische Kraftstoffe ergänzen Elektromobilitätskonzepte perfekt. Denn die Verbraucher, die sich kein neues Fahrzeug zulegen möchten, können einfach umrüsten und der Effekt für das Klima ist enorm. Wir begrüßen daher die Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie in Deutschland, die vielversprechenden Kraftstoffe im Rahmen der Initiative Energiewende im Verkehr zu fördern.“ Steffen Eppler, Bosch-Referent für alternative Kraftstoffe, ergänzte: „Nicht nur das Produkt an sich wäre CO2-neutral, sondern auch seine Erzeugung: Mittels Power-to-fuel ließen sich die synthetischen Kraftstoffe in Zukunft mit erneuerbarem Strom erzeugen.“

Dr. Urs Ruth (rechts) im Gespräch mit Christoph W. Frei, Generalsekretär des World Energy Council

Vielseitig: die Klimaschutzaktivitäten von Bosch

Bernhard Schwager, Leiter der Geschäftsstelle Nachhaltigkeit von Bosch, stellte die Klimaschutzaktivitäten des Unternehmens vor. Im Fokus steht die systematische CO₂-Reduktion. Bosch strebt an, die relativen, auf die eigene Wertschöpfung bezogenen Kohlendioxid-Emissionen bis 2020 um 35 Prozent im Vergleich zu 2007 zu senken. Bis 2016 erzielte Bosch bereits eine Reduktion um 30,6 Prozent. Parallel dazu senkte das Unternehmen seinen Energiebedarf: Um 35 Prozent hat Bosch diesen seit 2007 bereits verringert. Auch seinen relativen Abfall- und Wasserverbrauch reduziert das Unternehmen kontinuierlich. Im Vergleich zu 2007 wurden im vergangenen Jahr 23,7 Prozent weniger Abfall erzeugt und 35,9 Prozent weniger Wasser verbraucht.

Der deutsche Pavillon auf der UN-Klimakonferenz in Bonn

Mehr Informationen zur Forschung an synthetischen Kraftstoffen finden Sie hier.

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