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News | Essen und Freundschaft

Bosch unterstützt das Kinderdorf Munaychay in Peru

Auf rund 3.000 Meter Höhe, eine halbstündige Fahrt von der peruanischen Talstadt Urumbamba entfernt, liegt das Kinderdorf Munaychay – Heimat für rund 70 Kinder, deren Eltern nicht mehr leben, kein Interesse mehr an ihnen haben oder einfach finanziell überfordert sind. Die Leiterin der Einrichtung Carmen Muñoz Angulo berichtet: „Viele unserer Kinder kommen hier traumatisiert an und müssen erst wieder lernen, Vertrauen zu fassen.“ Im Dorf leben die Jungen und Mädchen in kleinen Gruppen mit je einer Hausmutter zusammen. Für die Kinder ergeben sich durch Munaychay ganz neue Perspektiven: Sie haben nicht nur ein Dach über dem Kopf, sondern auch die Möglichkeit, zur Schule zu gehen.

Bosch unterstützt das Kinderdorf auf vielfältige Weise. Das Unternehmen spendete den Schulbus, die solarbetriebene Warmwasseranlage und verschiedene Hausgeräte. Seit fünf Jahren versorgt zudem Primavera das Kinderdorf mit Geld-, Bücher- und weiteren Sachspenden. Die Hilfsorganisation von Bosch-Mitarbeitern setzt sich überall auf der Welt für Kinder in Not ein. Darüber hinaus verstärken regelmäßig rund 15 Freiwillige – meist aus Deutschland stammend – das einheimische Team in den peruanischen Bergen. „Die Kinder hier im Dorf hatten, bevor sie herkamen, so gut wie keine Perspektive außer einem Leben in Armut“, erklärt Asunta Tapia, die Personalleiterin für die peruanische Landesgesellschaft von Bosch in Lima und Mitglied bei Primavera. „Jetzt haben sie eine Chance. Und deshalb ist die Unterstützung so wichtig.“ Bosch stellt drei Kinder und Jugendliche aus dem Kinderdorf Munaychay vor.

„Das hier ist mein Zuhause, meine Familie“, sagt der 15-jährigen Luis Angel. Seit zehn Jahren wohnt er im Heim mit seiner Schwester Milagros und zwei seiner acht Brüder. Ihre Familie war arm und es gab oft Prügel. In Munaychay hat Luis gelernt, traditionelle Anden-Instrumente wie die Charango oder die Quena-Flöte zu spielen. Später will er Musik studieren.

Die 17-jährige Milagros wird bald die Schule beenden und das Heim verlassen, um sich an der Uni in Lima für Psychologie einzuschreiben. Das Geld dafür will sie als Friseurin verdienen.

Sara ist vor zwei Jahren vor einer gewalttätigen Verwandten ins Heim geflüchtet. Jetzt sind ihr „Essen und Freundschaft“ am wichtigsten. In der Schule interessiert sich die Elfjährige vor allem für Biologie: „Ich möchte später mal Tierärztin werden.“

Mehr Informationen zum Kinderdorf Munaychay finden Sie hier. Und weitere Details zum Engagement von Primavera lesen Sie hier.

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