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News | Sag mir, wo die Stapler sind

Innovative digitale Prozesse im BSH-Warenlager Traunreut

Was passiert eigentlich gerade in meinem Lager? Wählen wir für unsere Transporte die besten Wege? Vor allem: Sind das die sichersten Abläufe? Im Warenlager der BSH Hausgeräte in Traunreut wissen sie es – dank Kameras, Sensoren und der richtigen Software. Das Projekt Intralogistics Hub steht für die Verwirklichung einer Industrie-4.0-Vision: die Erfassung aller Bewegungen und Warenströme in einem Lager in Echtzeit, also sofort, wenn sie ablaufen. Das ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur digitalen Lenkung der Logistik. Traunreut ging ihn in Kooperation mit dem Bereich Connected Logistics in der neuen strategischen Einheit Bosch Connected Industry in Feuerbach.

Die Ware ist durch ihren Lagerplatz definiert: Für die Staplerfahrer entfällt das Scannen

Auf fünf Zentimeter genau

„Wir wollten Transparenz erhalten über sämtliche Abläufe im Lager“, berichtet Bernd Licinac, Verantwortlicher für Intralogistics Hub in Traunreut. Die Daten aller im Einsatz befindlichen Gabelstapler sind grafisch auf einem Kontrollbildschirm dargestellt. Sensoren und auf den Staplern angebrachte Kameras erfassen Bodenmarkierungen, die überall im Lager im Abstand von sechs Metern deutlich sichtbar angebracht wurden. Diese erfassen, ob die Fahrzeuge beladen sind oder nicht, und wo sie sich gerade aufhalten. „Mithilfe der Daten und von Algorithmen wissen wir jederzeit auf fünf Zentimeter genau, wo sich der Stapler befindet und wie schnell er fährt“, sagt Licinac. Wertvolle Informationen für ein wichtiges Ziel in Traunreut: „Wir wollen die Arbeitssicherheit erhöhen.“

Bernd Licinac studiert die „Heatmap“ der Geschwindigkeiten

Sicher und simpel

Eine Karte zeigt alle Bewegungen, wobei Bereiche mit hohen Geschwindigkeiten rot hervorgehoben werden. „Besonders gefährliche Punkte haben wir gleich entschärft. In den kritischen Zonen werden unsere Fahrzeuge über die Staplersoftware auf zehn Stundenkilometer heruntergebremst“, so Logistikleiter Hans Bernhofer. Auch die Registrierung beim Aus- und Einlagern wird vereinfacht. Die Produkte sind durch ihren Lagerplatz definiert, der über die Kamera auf das zentrale Terminal gespielt wird. Der Fahrer muss die Ware nicht mehr selber scannen, sondern den Vorgang nur noch bestätigen. Das System macht die Arbeit sicherer, schneller und entspannter.

Mehr zu smarten Bosch-Sensoren finden Sie hier.

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