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News | Große Bühne für Gleichberechtigung

Bosch referiert auf UN-Konferenz über Gender Equality

Rund die Hälfte der Weltbevölkerung ist weiblich. Doch nach wie vor bleibt Frauen in vielen Ländern der gleichberechtigte Zugang zu Bildung und zur qualifizierten Berufstätigkeit verwehrt. So bekleiden Frauen laut einer Studie der Vereinten Nationen in der Mehrheit von 67 untersuchten Ländern weniger als ein Drittel der Führungspositionen. Umgekehrt verbringen sie durchschnittlich drei Mal so viel Zeit mit unbezahlter Hausarbeit wie Männer. Die UN hat sich insbesondere im Rahmen des nachhaltigen Entwicklungsziels 5 zur Gleichberechtigung der Geschlechter und der Stärkung von Frauen bekannt. 

Auf der jährlichen Konferenz des Akademischen Rats der Vereinten Nationen diskutierten vom 10. bis 12. Januar Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft – unter ihnen Bosch – in Wien über das Thema Gender Equality.

Erfolgreiche Frauen gehen voran

In ihrer Eröffnungsrede betonte Amina J. Mohammed, stellvertretende Generalsekretärin der Vereinten Nationen, die Notwendigkeit von mehr Chancengleichheit: „Mangelnde Gleichberechtigung betrifft uns alle – Frauen und Männer.  Es liegt daher in unserer gemeinsamen Verantwortung, sie zu überwinden und so eine gerechtere, friedvollere und nachhaltigere Welt für uns alle zu schaffen.“ Christine Muttonen, ehemalige Präsidentin der Parlamentarischen Versammlung der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), bestärkte Frauen darin, sich auf der politischen Bühne für ihre Rechte stark zu machen. Frauen können andere am besten darüber aufklären, was sie brauchen – und sicherstellen, dass diese Bedürfnisse erfüllt werden.

Angelika Kiessling, Leiterin der Unternehmenskommunikation von Bosch Österreich

Angelika Kiessling, Leiterin der Unternehmenskommunikation von Bosch Österreich, berichtete im Rahmen einer Podiumsdiskussion über ihren persönlichen Weg zur Führungskraft: „Chancen zu ergreifen, mit Klarheit zu sagen, was man möchte, und exzellente Leistungen zu bringen, ist für mich der Schlüssel dazu, als Frau erfolgreich zu sein.“  Kiessling unterstrich außerdem die Bedeutung von Respekt und Empathie in der Kommunikation – ganz besonders in einer Zeit wie jetzt, in der sich Unternehmen wie Bosch stark im Wandel befinden. Im Vordergrund steht die bereichs- und hierarchieübergreifende Zusammenarbeit, „eine offene und regelmäßige Kommunikation über alle Ebenen hinweg“ sei einer der zentralen Erfolgsfaktoren von Unternehmen – insbesondere in Zeiten der Digitalisierung und Social Media, so Kiessling.

Vielfalt heißt Bereicherung

Bosch fördert eine Kultur der Vielfalt und Wertschätzung unabhängig vom Geschlecht. Ziel ist es unter anderem, den Anteil von Frauen in Führungspositionen bis 2020 auf 20 Prozent zu erhöhen. Derzeit liegt er bei 15,4 Prozent. Dafür bekennt sich Bosch zu fairen Löhnen (Equal Pay) und bietet spezielle Mentoring-Programme für Frauen an. Im Fokus steht zudem eine flexible und familienbewusste Arbeitskultur, in dem Ergebnisse statt Präsenz am Arbeitsplatz zählen.

Mehr Informationen zur diesjährigen Konferenz des Akademischen Rats der UN finden Sie hier.

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