Blog Archive


Recent Blog Comments


sara saniya said on 18-Jul-2018 09:29 at
News | Artificial intelligence for more sustainability
sophiaadams said on 09-Jul-2018 08:14 at
News | Girls do science
Mahesh said on 13-Jun-2018 10:25 at
News | Artificial intelligence for more sustainability

News | An die Hand genommen

Bosch-Mitarbeiter in Österreich unterstützen Geflüchtete im Alltag

Mehr als eine Million geflüchtete Menschen fanden im Jahr 2015 Zuflucht in Europa. Es war eine der größten Migrationsbewegungen der Geschichte – der eine große Bewegung der Hilfsbereitschaft folgte. Auch Bosch engagierte und engagiert sich. Im Jahr 2015 spendeten die Beschäftigten gut 400.000 Euro für Geflüchtete; das Unternehmen stockte den Betrag seinerzeit auf mehr als das Doppelte auf. Seither hat Bosch mit diesen Mitteln über 100 Initiativen aus der Flüchtlingshilfe unterstützt. Eine davon: das Projekt „Support vor Ort: Bosch-MitarbeiterInnen helfen!“. Ende 2015 in der Niederlassung Wien entstanden, ist aus einer ersten Idee dauerhaftes Engagement für Flüchtlingsintegration in Österreich erwachsen: Seit fast zweieinhalb Jahren nehmen Bosch-Mitarbeiter anerkannte Flüchtlinge auf dem Weg durch den Alltag an die Hand.

So begleiten 25 Ehrenamtler inzwischen 40 Patenkinder – und deren Familien – bei Behördengängen, sind Vertrauensperson und helfen Ihren Schützlingen dabei, private Kontakte aufzubauen. Schließlich möchte die Initiative die Teilnehmer dazu befähigen, ein eigenständiges Leben in einem für sie anfangs fremden Land zu führen. Damals, beim ersten Zusammentreffen im winterlichen Wien, waren die meisten Teilnehmer „noch sehr schüchtern und haben nur wenig gesprochen“, erinnert sich Johanna Hummelbrunner, Personalleiterin Bosch Österreich und Initiatorin des Projektes. Als einer der ersten Schritte gewannen die Verantwortlichen folglich eine Deutschlehrerin für den Wiener Standort.

Die Sprachbarriere ist mittlerweile weitgehend überwunden. Außerdem hatte die Maßnahme Bosch-Mitarbeiter dazu inspiriert, umgehend Nachhilfe in anderen Fächern anzubieten. Mit Erfolg: Einige Teilnehmer von „Support vor Ort“ haben eine Anstellung in Österreich gefunden, unter anderem bei ÖBB, Eurest, Fond Soziales Wien, sowie 6 davon allein bei Bosch. Oft geht der Kontakt aller Beteiligten über das Berufliche hinaus: So war das Projekt bereits in Kaffeehäusern zu Gast, kostete afghanische Küche, duellierte sich beim Fußballturnier und verlebte einen Sommerabend im Prater. Johanna Hummelbrunner zieht eine positive Zwischenbilanz: „Die Patenkinder haben sich großartig entwickelt und waren in der Lage, sich schulisch und beruflich zu etablieren. Dabei haben sie nicht nur viel gelernt, sondern auch Freundschaften geschlossen, die sie vielleicht sogar ihr Leben lang begleiten werden.“

Lesen Sie hier mehr zum Projekt 

RSS
Comments