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News | Freiheit ist erste Wahl

Bosch lässt Exiljournalisten zu Wort kommen

Neues aus der Robert Bosch Stiftung

Starke Stimmen gegen Unfreiheit und Unterdrückung: Für Exiljournalisten, die aus Konfliktgebieten und Diktaturen geflohen sind, ist das Recht auf freie Wahlen eine wichtige Errungenschaft. Im Vorfeld der Bundestagswahl am 24. September hatte die Robert Bosch Stiftung daher gemeinsam mit dem Tagesspiegel und der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit zu einer besonderen Gesprächsreihe geladen. Im Rahmen von Workshops diskutieren geflüchtete Journalisten aus Syrien, Afghanistan, Iran, der Türkei und Aserbaidschan die Themen Freiheit, Demokratie und Selbstbestimmung. Die daraus entstandenen Beiträge sind in der Beilage "Wir wählen Freiheit" im Tagesspiegel erschienen.

Jamal Ali (Foto: Doris Klaas)

 

"Ich bin frei, wenn ich mich nicht mehr dafür rechtfertigen muss, was ich bin. Wenn ich endlich sein kann, wer ich bin. Als ich nach Deutschland kam, fühlte ich mich total frei, ich war euphorisch; ich kam aus dem Gefängnis nach Berlin. Aber man gewöhnt sich sehr schnell an die Freiheit und kann nicht mehr darauf verzichten. Manchmal fühle ich mich unfrei, weil ich mich auch jetzt noch rechtfertigen muss – dafür, dass ich hier bin. Ich muss mich akzeptiert, mindestens toleriert fühlen."

Jamal Ali (30, Aserbaidschan, seit 2012 in Deutschland) arbeitet beim aserbaidschanischen Exilmedium Meydan TV und ist Volontär der mabb bei ALEX Berlin. In seinem  Beitrag beschreibt er die Lage von Journalisten in seiner Heimat und die Rolle von Erdölimporten in der europäischen Außenpolitik.

 

Negin Behkam (Foto: Doris Klaas)


"Was ist Freiheit für mich? Dass ich nicht mehr gezwungen bin, im öffentlichen Raum Kopftuch zu tragen? Oder dass ich nicht befürchten muss, im Gefängnis zu landen, weil ich meine Meinung sage? Natürlich habe ich in Deutschland mehr Freiheiten als im Iran. Aber mein Kampf für mehr Freiheit ist trotzdem noch nicht beendet. Ich würde gerne eines Tages in dieser Gesellschaft als Individuum betrachtet werden und nicht nur als Vertreterin eines Landes, aus dem ich geflohen bin, und einer Religion, mit der ich unterdrückt wurde."

Negin Behkam (33, Iran) ist seit 2011 in Berlin, wo sie bei der Nachrichtenplattform „Amal, Berlin!“ arbeitet. Ihre Artikel befassen sich mit dem politischen System im Iran und der Debatte um die deutsche Leitkultur.

 

Mustafa Aldabbas (Foto: Kitty Kleist-Heinrich)


"Freiheit bedeutet für mich: Als Journalist die Möglichkeit zu haben, frei zu schreiben und offen zu kritisieren – ohne Gefahr zu laufen, zensiert oder auf eine schwarze Liste gesetzt zu werden. Als schwuler Mann meine Sexualität nicht verstecken zu müssen – ohne Angst zu haben, deshalb diskriminiert, gefoltert oder getötet zu werden. Von Gesetzen geschützt zur werden, die mir die gleichen Rechte, aber auch die gleichen Pflichten zusichern wie allen Bürgern. Freiheit bedeutet für jeden Menschen etwas anderes, und dennoch müssen wir alle zusammen für das gleiche Ziel kämpfen und einstehen."

Mustafa Ahmad Aldabbas (30, Syrien) kam 2015 nach Deutschland. Er ist freier Journalist und behandelt in seinem Beitrag den Umgang mit Homosexualität im arabischen Raum und Deutschland.

 

Das Projekt „Wir wählen Freiheit“ ist Teil des Schwerpunktes Migration, Integration und Teilhabe der Robert Bosch Stiftung. Dieser hat zum Ziel, die Vielfalt von Kulturen und Religionen in Deutschland anzunehmen und zu gestalten. 

Mehr Informationen und alle Beiträge rund um „Wir wählen Freiheit“ finden Sie hier: Link

News | Ein Bildungsprojekt macht Schule

Bosch engagiert sich mit außergewöhnlicher Initiative gegen Jugendarbeitslosigkeit in Italien

Fußball-Weltmeister 1982, viermaliger italienischer Meister und zweimaliger Champions-League-Sieger – Daniele Massaro ist jemand, dem Italiens Jugend gerne zuhört, wenn er vom Arbeitsleben spricht. Auf eben diese Vorbildfunktion setzt das Programm „Allenarsi per il Futuro“ (zu Deutsch: „Trainieren für die Zukunft“), das verdiente Profisportler zu Vorträgen in die Schulen des Landes einlädt. Das Projekt ist eine gemeinsame Initiative von Bosch und der Personalvermittlung Randstad. Im bereits dritten Jahr adressiert es die hohe Jugendarbeitslosigkeit in Italien, die im Juli 2017 bei 35,5 Prozent lag. Zum Vergleich: In Deutschland sind rund 6,5 Prozent der Jugendlichen ohne Anstellung.

„Allenarsi per il Futuro“ möchte Abhilfe schaffen, indem es Jugendliche beim Übergang von der Schule in den Beruf unterstützt. Dafür bietet das Projekt Beratungsmöglichkeiten an und vermittelt Betriebspraktika – mehr als 700 im vergangenen und bereits 350 im laufenden Jahr. Die Paten aus dem Profisport füllen die Botschaft des Projekts mit Leben: „Am Ende ist jeder Gewinner ein Träumer, der niemals aufgibt“, sagt Roberto Zecchino, Personalchef von Bosch-Südeuropa, über die Zusammenarbeit mit Persönlichkeiten wie Daniele Massaro. „Das ist der Spirit, den wir an die Schülerinnen und Schüler weitergeben wollen: einen Traum zu haben, aber vor allem hart dafür zu arbeiten, um diesen zu verwirklichen.“

„Allenarsi per il Futuro“ ist eines von zahlreichen Bildungsprojekten im Rahmen der „Ausbildungsinitiative Südeuropa“ von Bosch. Sie engagiert sich gegen die Jugendarbeitslosigkeit in Ländern wie Italien und Spanien, wo aktuell gar 38,6 Prozent der Jugendlichen ohne Beschäftigung sind. Angesichts dessen – und vor dem Hintergrund zahlreicher positiver Rückmeldungen zum Programm – läuft „Prepare for the future“ seit 2016 auch in Spanien. Zudem hat Bosch in den zurückliegenden drei Jahren insgesamt 175 Ausbildungsplätze für Jugendliche aus Italien, Portugal und Spanien geschaffen.

Lesen Sie hier mehr zur „Ausbildungsinitiative Südeuropa“ von Bosch sowie zum darin eingebetteten Ausbildungskonzept.

 

News | CO2-neutral in die Zukunft

Synthetische Kraftstoffe könnten schon bald klimaneutral Fahrzeuge antreiben

Rund 2,8 Gigatonnen CO2 bis 2050 einsparen – eine Klimavision, die bis vor kurzem noch unrealisierbar zu sein schien. Mit Hilfe von synthetischen Kraftstoffen, auch eFuels genannt, könnte sich das aber bald ändern. Zumindest bei konsequentem Einsatz in PKW, wie eine Bosch-Studie errechnet hat. Anders als bei Biokraftstoffen bedeutet die Herstellung des neuen Sprits keine Abwägung zwischen Tank und Teller, denn begrenzte Anbauflächen spielen hierbei keine Rolle. Die Produktion der eFuels erfolgt ausschließlich mit erneuerbaren Energien sowie der Kombination von Wasserstoff und Kohlenstoff. Letzterer lässt sich sogar mit Filtern aus der Luft gewinnen. Aus diesen beiden Elementen entsteht dann synthetischer Kraftstoff – also Benzin, Diesel, Gas und Kerosin.

 

 

„Um die künftigen Klimaziele zu erreichen, braucht es neben der Elektromobilität weitere intelligente Lösungen“, weiß Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH. Und tatsächlich: Um das Pariser Klimaabkommen umzusetzen, müssen die CO2-Emissionen des Verkehrs laut der Europäischen Kommission in den kommenden vier Jahrzehnten weltweit um mindestens 50 Prozent sinken, in den Industriestaaten sogar um 85 Prozent. Synthetische Kraftstoffe können hierfür zukünftig ein Schlüssel sein. Der Einsatz der eFuels würde dazu beitragen, dass sich Autofahrer kein neues Elektrofahrzeug zulegen müssen, um die Umwelt zu schonen. Vom Oldtimer bis zum Familientransporter: Jedes Auto kann mit dem synthetischen Treibstoff fahren. Hinzu kommt, dass die Kraftstoffe nahezu rußfrei verbrennen.

Eine Entwicklung mit positiven Aussichten

Bislang ist die Herstellung der eFuels noch sehr kostenintensiv. Aber bei einem guten Absatzmarkt und einer günstigen Strompreisentwicklung könnten die neuen Kraftstoffe zukünftig für 1,00 bis 1,40 Euro pro Liter zuzüglich Steuern durch die Zapfsäulen fließen. Das derzeitige Tankstellennetz wäre weiterhin nutzbar, denn der synthetische Antriebsstoff hat dieselben chemischen Strukturen wie herkömmliches Benzin. Der einzige Unterschied: Die Luft bleibt sauber.

Die eFuels müssen sich allerdings noch durchsetzen. Deshalb erhält das Projekt in Deutschland Unterstützung vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Rahmen der Initiative „Energiewende im Verkehr“. Denn die Kosten der Anlagentechnik müssen sinken und weitere Testanlagen entstehen. Wenn die synthetischen Kraftstoffe also allgemein zugänglich und bezahlbar werden, dann wird der klimaneutrale Verkehrsmotor für die Massen vielleicht doch noch Realität.

Weitere Informationen zum Thema sythetische Kraftstoffe finden Sie hier.

News | 40 000 Jahre Know-how

Seniorexperten sind bei Bosch elementarer Team-Bestandteil

Wissen über Techniken und  Abläufe lässt sich für nachfolgende Generationen festhalten – Erfahrung nicht. Im Rahmen seines Diversity Managements setzt Bosch deshalb auf altersgemischte Teams. Und denkt diese über Konventionen hinweg: Projektbezogen bereichern sogenannte Seniorexperten die Abteilungen, pensionierte Mitarbeiter im Alter von 60 bis 75 Jahren. Sie bringen Fach- und Führungserfahrung ein sowie eine fundierte Kenntnis der Bosch-Gruppe und von deren Kultur. Losgelöst vom Tagesgeschäft tragen sie so auch zu einem größer gedachten Unternehmensziel bei: dem Ziel, das Bosch-Wissen zu erhalten.

 

 

Ruheständler können sich bei der Bosch Management Support GmbH als Seniorexperte registrieren; in manchem Fall kommt der Impuls dafür auch aus einer Fachabteilung selbst. Kommen beide Parteien zusammen, arbeitet der Seniorexperte unter denselben Qualitätskriterien wie jeder andere Beschäftigte bei Bosch. Heute kommt er bei der Bewertung auf im Schnitt 93 von 100 möglichen Punkten. Auf der anderen Seite ist garantiert, dass die Abteilung den Ehemaligen nicht aus reinen Kostenmotiven anfragt: Die Bezahlung orientiert sich an seinen früheren Gehältern. Die Ruheständler erfahren folglich Wertschätzung und bleiben fachlich auf dem aktuellen Stand.

Die Bosch Management Support GmbH (BMS) übernimmt die Vermittlung der pensionierten Mitarbeiter. Sie startete 1999 mit 30 Ehemaligen. Heute kann sie aus einem Pool von 1 500 Seniorexperten schöpfen – dahinter stehen 40 000 Jahre Berufserfahrung. An insgesamt 65 000 Arbeitstagen im vergangenen Jahr unterstützten die Pensionäre vor allem in der Fertigung und im kaufmännischen Bereich. Zwei Drittel von ihnen sind Spezialisten, ein Drittel Führungskräfte.

Lesen Sie hier mehr über die generationenübergreifende Zusammenarbeit bei Bosch sowie darüber, was das Unternehmen außerdem unter Vielfalt versteht.

News | Starke Partner für die flexible Verpackung

Bosch engagiert sich in der CEFLEX Initiative

Bosch ist der CEFLEX Initiative beigetreten. CEFLEX steht für „A Circular Economy For Flexible Packaging“ und verfolgt ein Ziel: Flexible Verpackungen sollen künftig einen möglichst großen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft leisten. Neben Bosch engagieren sich 34 europäische Unternehmen für das Projekt, das erst vor wenigen Monaten startete. Dabei decken die Partner die gesamte Wertschöpfungskette flexibler Verpackungen ab: vom Rohstofflieferanten über den Hersteller bis hin zum Recycler.

 

 

Bis 2020 will die Initiative spürbare Fortschritte herbeigeführt haben. So geht Koordinator Graham Houlder davon aus, „dass die Zahl der gesammelten und recycelten flexiblen Verpackungen“ ebenso weiter ansteigen wird wie „die Zahl der europäischen Länder, die sich am Sammeln und Sortieren dieser Verpackungen beteiligen, sodass diese recycelt werden können“. Außerdem, so Houlder weiter, „sollen die Konsumenten auf den erheblichen Wert aufmerksam gemacht werden, den dieses Verpackungsformat aufgrund der messbaren Ressourceneffizienz, seinem Beitrag zur Vermeidung von Produkt- und Verpackungsabfall sowie im Kontext der entstehenden Kreislaufwirtschaft hat“. Bis 2025 möchte CEFLEX eine europaweite Sammel-, Sortier- und Wiederverarbeitungsinfrastruktur entwickeln, um zu ermöglichen, dass diese flexiblen Verpackungen in die Kreislaufwirtschaft einfließen und so zu verhindern, dass diese in die Umwelt gelangen.

 

 

Bosch Packaging Technology erweitert CEFLEX um den ersten Verpackungstechnologie-Hersteller, der im Arbeitsfeld Facilitating Technologies aktiv ist.

Erste gesiegelte Papierverpackung kommt aus dem Hause Bosch

Mit Partnern entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu kooperieren, deckt sich mit dem Anspruch des Unternehmens: „Bosch verfolgt beim Thema Nachhaltigkeit einen ganzheitlichen Ansatz. Wir wollen unsere Kunden von der Konzeptentwicklung über das Testen neuer Konzepte bis hin zur Umsetzung in der Produktion unterstützen“, so Dr. Stefan König, Vorsitzender der Geschäftsführung der Verpackungstechniksparte. Um Verpackungen noch umwelt- und ressourcenschonender zu gestalten, beteiligt sich das Unternehmen aktiv an vielen weiteren Konsortien und Initiativen. Eine davon ist „Save Food“, ein Programm, das nach Lösungen sucht, weltweite Nahrungsmittelverluste einzudämmen, damit künftig weniger Nahrung auf dem Weg zum Verbraucher verloren geht. 

Außerdem arbeitet Bosch Packaging Technology bereits heute an nachhaltigen Innovationen. Auch hierbei verfolgt Bosch einen ganzheitlichen Ansatz. Je nach individuellen Anforderungen können unterschiedliche Verpackungsmaterialien und -prozesse die beste Option für bestimmte Produkte sein, wenn es um Qualitätsschutz und Transport geht. So bietet Kunststoffmaterial eine hochwertige Lösung für Produkte, die zum Beispiel eine starke Barriereschicht und einen zusätzlichen Transportschutz erfordern oder von der Umgebung am Verkaufsort abhängig sind. Nehmen wir etwa das feuchte Klima von Südostasien - Produkte, die in diesen Märkten verkauft werden, können einen weiteren Feuchtigkeitsschutz benötigen. Neben der Weiterentwicklung dieser herkömmlichen Verpackungslösungen beschreitet Bosch auch neue Wege und entwickelt völlig neue, alternative Konzepte. So präsentierte das Unternehmen bereits im vergangenen Jahr die weltweit erste gesiegelte Papierverpackung. Sie besteht aus Axello®ZAP Monomaterial-Papier von BillerudKorsnäs und ist eine Alternative zu Kunststoff für Produkte wie Zucker oder Mehl.

 

 

Erfahren Sie hier mehr über die wegweisende Papierverpackung von Bosch – und besuchen Sie den Webauftritt der CEFLEX Initiative.