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News | Nachhaltigkeit steuern

Bosch erhält den „Green-Controlling-Preis“

In einem traditionell nachhaltig orientierten Unternehmen wie Bosch kommt dem Controlling eine wichtige Position zu. Als „grüner“ Berater der Geschäftsführung trägt es dazu bei, Ökonomie und Ökologie langfristig in Balance zu halten. Für diese Leistung hat Bosch jetzt in Stuttgart den mit 10.000 Euro dotierten „Green-Controlling-Preis“ erhalten. Die von der Péter-Horváth-Stiftung in Kooperation mit dem Internationalen Controller Verein (ICV) ins Leben gerufene Auszeichnung würdigt jährlich die besten Praxislösungen für eine effektive Steuerung von ökologischen Programmen, Projekten oder Maßnahmen.

 

v.l.n.r Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Péter Horváth, Dr. Richard Watterott, Bernhard Schwager, Dr. Stefan Asenkerschbaumer und Siegfried Gänßlen

 

Dr. Stefan Asenkerschbaumer, Stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH, stellte in seinem Vortrag die Grundzüge des „Systems für strategisches und operatives Umweltcontrolling“ vor, das in allen Geschäftsprozessen verankert wurde. Ein Beispiel dafür ist das Engagement im Zukunftsfeld Elektromobilität: Mit der Entwicklung von Elektromotoren, entsprechender Leistungselektronik, regenerativen Bremssystemen und weiteren Komponenten treibt Bosch die Elektrifizierung des Antriebs dynamisch voran. Die Herausforderung für das Controlling: Wann und mit welcher Technologie der Marktdurchbruch gelingen wird, lässt sich nicht zuverlässig prognostizieren. Deshalb greift das Unternehmen unter anderem auf Szenario-Analysen zurück und leitet auf dieser Basis Finanzierungsmaßnahmen ab.

 

In seinem Vortrag stellte Dr. Stefan Asenkerschbaumer, Stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH, die Grundzüge des Controlling-Ansatzes vor

 

Das operativ geprägte Controlling der globalen Nachhaltigkeitsziele findet dagegen dezentral statt. Dazu erhalten die Geschäftsbereiche Vorgaben für ihr weltweites Geschäft, die sie auf Produktbereiche und andere Einheiten oder Standorte entfalten und mit den jeweils Verantwortlichen vereinbaren. So ist es eines von Bosch erklärten Zielen, den auf die Wertschöpfung bezogenen CO2-Ausstoß bis 2020 um 35 Prozent gegenüber 2007 zu reduzieren.

„Die Bosch-Lösung zeigt vorbildlich, wie das Thema Ökologie alle Funktionen und alle Hierarchieebenen des Konzerns weltweit umspannt und von allen Mitarbeitern gelebt wird. Insbesondere wird die aktive Rolle des Controllers als ‚grüner‘ Business Partner deutlich“, erklärt der Preisstifter, Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Péter Horváth.

Das Preisgeld kommt dem gemeinnützigen Verein Primavera Hilfe für Kinder in Not e.V. zugute. Der Verein wurde 1990 von aktiven und ehemaligen Mitarbeitern der Bosch-Gruppe gegründet. Er setzt sich heute in 15 Ländern dafür ein, Kindern in Elendsvierteln eine neue Perspektive zu bieten.

Weitere Informationen zum „Green-Controlling-Preis finden Sie hier.

Weitere Informationen zur gemeinnützigen Organisation Primavera e.V. finden Sie hier.

 

Bildquelle: Horváth & Partners / konferenzfotografie.de 

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